Posts Tagged ‘kneipe’

muschi obermaier / mitte

October 23, 2008

October 23, 2008

Nach einem langen, wie es schien schier endlosen Feuertopf im 5 Flavor marschierten wir rüber ins Muschi.

Ha.  Lustiger Name.  Und einfacher für ne Verabredung per SMS als “Wenn ick reich bin, koof ick mir usw. usf.” oder andere Berliner Hey-unsere-Bar-hat-den-originellsten-Namen-der-Republik-Vertreter.

Die Luft ist – ja, katastrophal.  Kann man nicht anders beschreiben.  Und es war erst kurz nach Mitternacht!  Da ist die Zielgruppe ja noch nicht einmal angezogen, gestylt oder vorgeglüht (ich als nur noch so Zwischendurch-Raucherin bemängele dies, zu anderen Zeiten wäre es mir vermutlich gar nicht weiter aufgefallen).  Zum Glück saßen wir direkt vorm Eingang in der Sitzgruppe, was die regelmäßige Sauerstoffversorgung ermöglichte.

Ich trank Augustiner Helles, Preis ist mir unbekannt, da ich eingeladen wurde.

Die Musik war klasse (ich erinnere mich nur an Vintage-Bowie gemischt mit anderen gefälligen Stücken), das Publikum nicht zu jung & unaufgeregt.

Trotzdem ertappte ich mich bei dem Gedanken “gähn, viel passiert hier aber auch nicht, oder?”

Ich habe sehr wohl an anderer Stelle kneipentechnisch schon in Nostalgie geschwelgt, aber der Reiz der Kneipe scheint sich meines Erachtens vorwiegend der/m Unverpaarten zu erschließen.  Jeder Abend die Verheißung, etwas Besonderes zu erleben.  Und – machen wir uns nichts vor – besonders wird der Abend doch erst, wenn man jemandem begegnet, der den Abend besonders macht, oder?  Sicher, gute Musik & Getränke sind auch nicht ohne, aber geht man deswegen vor die Tür?  Das kann man zuhause genauso gut, wenn nicht sogar besser & preiswerter haben.  Die Verpaarten wissen dies, trinken guten Wein bei guter Musik zuhause und gehen stattdessen gut essen :-D

Aber das (die?) Muschi hat schon was….

Advertisements

bateau îvre / xberg

August 25, 2008

August 25, 2008

Hier im Sommer einen Platz zu finden, ist tatsächlich unmöglich. Noch unmöglicher: eine Servicekraft zu finden – die ist nämlich ausnahmslos überfordert, mengenmäßig unterbesetzt, und möglicherweise auch grundsätzlich ein bißchen zu desinteressiert an ihrem Job.

Man fragt sich wirklich, warum es hier eigentlich immer so voll ist. Liegt wohl an der genialen Lage direkt am Heinrichplatz….