Archive for the ‘anderswo’ Category

WHOOOOOOOOOOOOOOOHOOOOOOOOOOO!!!!!!

November 7, 2012

http://www.faz.net/aktuell/politik/wahl-in-amerika/wahl-in-amerika-barack-obama-als-amerikanischer-praesident-wiedergewaehlt-11951516.html

HAPPINESS ABOUNDS. DIE VERNUNFT HAT GESIEGT.

intermission

July 11, 2012

my laptop died. until i get my files back, there will be the occasional silly link to keep youz content without actually producing any content. get it? ha. ha.

http://boingboing.net/2012/07/10/behold-the-doucheburger.html

but soon, you’ll hear about at least two of my new favorite restos in my favorite city. i promise.

bourdain strikes again!

June 29, 2012

http://eater.com/archives/2012/06/27/heres-an-exclusive-look-at-anthony-bourdains-get-jiro.php

laziness

May 29, 2012

yes, it’s been rather quiet around here — not many bites, or bits, or even tidbits. but sometimes, there’s just too much fun-i-mean-important-projects-of-course going on offline, and not enough time to be diligent.

to tie you over till the next post (soon, baby, soon!), here’s a hilarious post about parody menus that were handed out at the recent park slope “googamooga” food festival failure.

http://laughingsquid.com/hilarious-parody-menus-with-pretentious-sounding-offerings-handed-out-at-the-great-googamooga/

burgermeester – amsterdam

September 9, 2011

there are plenty of reasons to love amsterdam. one can get fantastic coffee, regardless of which random café one stumbles into….

lekker coffie everywhere.

and even the lowly toastie – the dutch version of a grilled cheese and every pothead’s main food group – provides a fine basis for various shleps around town, to name just a few.

goede gouda on toast.

of course, one cannot live on toasties alone. sometimes, a heartier lunch is required. like a good burger – something to behold & cherish, for all burgers are not equal.

thanks to a great source of culinary information for anything amsterdam, the restaurant blog dutchgrub, i had taken mental note of the burgermeester – a local chain with 3 locations neatly spread out within the city center, one in short walking distance to our pad in the jordaan.

mmmmmmm: moooooooooooohhhh.

upone entering the burgermeester, it’s pretty clear where the meat comes from (all ingredients are locally sourced, organic and humanely raised), even though there are other options, such as chicken, lamb or salmon burgers.

because we were hungry, but not that hungry, we decided to share a mini trio – 3 slider-sized burgers of our choice.

burgermeester offers a “burger of the month”, which in this case – since it was the middle of may – came with beef, fresh white asparagus, and hollandaise. sounds kinda gross, no? well, i’m a suckah for asparagus, so i had to get it: delicious. the other two were great, too – a lamb burger with red onion jam (!)  and the “meester” burger with grilled vegetables and dragon mayonnaise. it was in fact so schmecksville that it made us wish we had each ordered our own trio.  oh well.

triple win.

thankfully, we had ordered the “gepoofte aardappel” on the side, which i had cleverly identified as something potato, but figured it’d be wedges – well, it turned out to be a delightful baked potato with crème fraîche and scallions.

you say potato, i say eat it.

i guess we really liked that potato, too.

all gone.

> burp <

japanese nirvana – raku / las vegas

August 3, 2011

wenn man von neonlichtern, dem klingelingeling der slot-machines und überhaupt dem ganzen bunten kitsch auf dem strip so richtig die schnauze voll hat, heißt es taxi nehmen richtung wüste bzw. chinatown.  nun ist chinatown in vegas nicht, wie in anderen US-metropolen, hübsch begehbar oder auch einfach nur hübsch. es besteht aus wenigen versprenkelten asiatischen restaurants entlang der spring mountain road, die ansonsten nur autohändler, möbelläden und doofe strip malls zu bieten hat.

auch das fantastische aburiya raku befindet sich in einer dieser strip malls, gut versteckt in zweiter reihe hinter einem parkplatz.  wer nicht weiß, wo es ist, findet es auch nicht.  und das ist ein echter verlust, denn das essen ist großartig & darüber hinaus bezahlbar.

das restaurant ist eher klein, es empfiehlt sich also zu reservieren, am besten 24 stunden im voraus.  außer einer sehr guten sake-auswahl gibt es sapporo vom fass, ausgeschenkt in einer elegant-bauchigen karaffe.  von der karte zu wählen entpuppt sich als schwierig, weil alles gut klingt & es dazu noch eine tafel mit den tagesangeboten gibt.

ganz klar war, dass der täglich (!) im hause hergestellte tofu probiert werden mußte, der hier in 2 varianten serviert wird:

frischer tofu mit meersalz, frühlingszwiebeln & bonito-flocken

dieser tofu hat nichts mit dem geschmacksfreien pamps zu tun, den man im supermarkt kauft.  cremig & einfach märchenhaft.

tofu in dashi.... mmmmmmmmmmmm.

die andere hälfte des tofu wird frittiert und in einer wunderbaren dashi-brühe mit pilzen, frühlingzwiebeln, lachskaviar und seetang serviert.  für diesen unglaublichen tofu alleine würde ich fast noch mal den absurd langen flug auf mich nehmen.  zum glück gibt es aber noch viele andere leckereien auf spießen gegrillt und nett angerichtet.

sashimi salat

kurobata-schweinebacke & kobe flanksteak

gegrillter kräuterseitling

gegrillter bauch von der gelbflossenmakrele

von der poetischen gestaltung der waschräume kann sich so mancher laden eine scheibe abschneiden…

blüten statt klofuß-umpuschelung.

ein geheimtip ist das raku unter amerikanischen gourmands schon lange nicht mehr – für mich war es mit abstand das beste, was 2009 kulinarisch zu bieten hatte.  hinfliegen!

hey-ho & a bottle of rum – st. pauli

July 11, 2011

im freudenhaus kommt freude auf. wer eine seitenstraße der reeperbahn einschlägt, findet ein mekka für liebhaber der härteren spielarten.

come in and find out.

nein, man muß nicht im schwarzledernen gimp-outfit komplett mit maske und quietschrotem ball-knebel aufschlagen.  das wäre eher unpraktisch, gibt es hier doch eine gigantische auswahl harter spirituosen, die einem das herz aufgehen lässt.

voll voller flaschen.

eine karte mit ca. 3 seiten single malts, 3 seiten rum, gin … habichnichtgezählt bereitet schon vor der ersten bestellung schwindelgefühle, zum glück ist aber der freundliche, hervorragend informierte herr hinter der theke jederzeit bereit, empfehlungen auszusprechen, zu beraten & zu erklären.

für mich als relative newb(unny) in sachen single malts war es zum beispiel ausgesprochen hilfreich zu erfahren, dass der von mir vollmundig als absacker georderte ardbeg ‘lord of the isles’ wesentlich mehr gekostet hätte, als ich zu dieser späten stunde investieren wollte.

stattdessen beschränkte ich mich auf einen 15 yr. ardbeg; der zweite drink – eine empfehlung des freundlichen keepers – war ein umweltfreundlicher irischer whiskey namens green spot ‘-)

es wird sehr großzügig eingeschenkt, der laden hat eine wunderbare spelunken-atmosphäre & verstaubten scotch-snobismus sucht man hier gottlob vergebens.  im gegenteil: man fühlt sich willkommen und möchte am liebsten mal eine woche im freudenhaus verbringen und sich durch die rum-liste trinken.  von mir aus auch im gimp-suit, dann aber ohne maske oder knebel.

cheers.

leere versprechen…

June 18, 2011

auf der reeperbahn tags um halb 2

also, wenn das die “welt des sex” ist, ist es um den sex schlechter bestellt als bisher vermutet.

 

the rules — stuttgart im mai

May 20, 2011

allet verboten hier!

im ländle läuft alles ein bißchen anders.  hat man noch nie gehört, die plattitüde, ich weiß ‘-)

vor einigen jahren fand ich es insbesondere in stuttgart so unerträglich andersch, daß ich einen tag vor meinem gebuchten rückflug die flucht ergriff und den zug zurück nach berlin nahm.

diesmal wars nicht ganz so schlimm.  das hotel schloßgarten mittenmang in der innenstadt, direkt am bahnhof – zwischen zeltstädten & öko-rebellen im park und der nichtssagenden einkaufsmeile voller schnösel-salons und -lädchen… wir interessanterweise in einer suite im 9. stock mit wohnzimmer und so niedlichen dingen wie hier:

erst schlappen, dann schlaffen.

blick auf die verspielte innenstadtarchitektur

stuttgarter rokoko

da konnte man nicht meckern.

ganz im gegenteil, wie ich am späten abend in der hotel-bar feststellen durfte.  der keeper ein älterer herr – ruhig, höflich, professionell.  die drinks?  aber hallo.  mein hendricks martini wurde gerührt (!) und war einfach hervorragend.  auch der gimlet war großartig – less rose’s lime “juice”, more lime juice, please!

die michelin-gekrönte zirbelstube war leider nicht inklusive,  so daß sich kulinarische ausflüge auf die weinstube fröhlich (ein fantastischer gemischter salat & wunderbare saure nierchen in balsamico-sauce mit röstkartoffeln) im idyllischen rotlichtviertel zwischen “casinos” und “hotels” sowie die weinstube moiakäfer in fellbach beschränkten (eine wunderbare, wenn auch äußerst sahnefreudige spargelcremesuppe & kalbsleber in salbeibutter mit einem ebenfalls superben beilagensalat), diese stube wesentlich bürgerlicher und biederer gelegen.

die weine gehören natürlich eindeutig zum besten, was das schwabenland zu bieten hat. ergo tranken wir uns durch eine ansehnliche auswahl von örtlichen winzern mit dem erfolg, daß uns stuttgart ein kleines bißchen sympathischer wurde.

sssssccccchhhhöööönnnnnnaaabnnoffffff

schöngetrunken quasi.  pröstle.

singel 404 / amsterdam

January 2, 2011

Eins muß man dem Holländer lassen – broodjes hat man da sowas von drauf, da kann sich so mancher Sandwich-Shop in good ol’ USA oder auch ‘schland eine knusprige, phantasievoll belegte Scheibe von abschneiden!

Das Eetcafé Singel 404 (Name = Adresse) bietet eine beachtliche Anzahl von Broodjes, denen man mit der Bezeichnung ‘belegte Brote’ nicht einmal annähernd gerecht wird.

Bei unserem ersten Besuch entschied sich mein Mann für das Tagesangebot – ein überbackenes Panino mit diversen mediterranen Gemüsen, Ziegenfrischkäse, Oliven und frischem Rosmarin;  bei unserem zweiten Besuch war das special des Tages angesagt:  geräuchertes Rib-eye mit Pinienkernen, Kirschtomaten und altem Gouda

smoked rib-eye... delish!

ich wählte beide Male die Kreation BLTA = bacon, lettuce, tomato, avocado – bis auf die Avocado eine populäre Ami-Kreation, die auch bei mir zuhause öfters mal den Weg auf den Abendbrotteller findet.

mmmmmbroodjes!!

Beide Sandwiches/Panini/Broodjes waren üppigst belegt, meines konnte man –  obwohl es eigentlich “so ‘g’hört” (behauptet zumindest Frau Werwolf) – beim besten Willen nicht zusammenklappen, so gut hatte man es gemeint.  Knusprig der Bacon, die Tomaten nicht holländisch-smaakfrei, sondern saftig & aromatisch, die Avocado reif und sahnig, die Mayonnaise mit einem leichten Schärfekick.  Wenn man nicht gerade einen Bärenhunger hat, kann man sich so ein Broodje locker zu zweit teilen, die Auswahl aus ca. 30 verschiedenen Versionen fällt allerdings schwer – es klingt nämlich alles verlockend.

Darüberhinaus gibt es immer ein frisch gezaubertes Süppchen und Kuchen im Angebot, an dem sich nicht nur die Studenten der nahe gelegenen Uni laben – zu ausgesprochen budget-freundlichen Preisen.

Smaakelik.