Archive for the ‘foodisms’ Category

bourdain strikes again!

June 29, 2012

http://eater.com/archives/2012/06/27/heres-an-exclusive-look-at-anthony-bourdains-get-jiro.php

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laziness

May 29, 2012

yes, it’s been rather quiet around here — not many bites, or bits, or even tidbits. but sometimes, there’s just too much fun-i-mean-important-projects-of-course going on offline, and not enough time to be diligent.

to tie you over till the next post (soon, baby, soon!), here’s a hilarious post about parody menus that were handed out at the recent park slope “googamooga” food festival failure.

http://laughingsquid.com/hilarious-parody-menus-with-pretentious-sounding-offerings-handed-out-at-the-great-googamooga/

guilty as charged?

March 28, 2012

http://mashable.com/2012/03/27/eat-it-dont-tweet-it-music-video/

werkstatt der süße – p’berg

October 20, 2011

i’ve long ago lost my sweet tooth – my preferences definitely lie on the savory side of the spectrum:  spicy, salty, bitter & sour are the flavors that make my mouth sing. in a restaurant, i am much more likely to order the cheese plate than mousse au chocolat (thankfully, i never eat alone, so i get the best of both worlds). i can walk past miles of cakes, pastries & other baked goods without missing a step >yawn<.

there are exceptions, however. the delectable creations from patissier guido fuhrmann at werkstatt der süße, for example.

la dolce vita indeed.

the tartlets, pralines and mousses are light as air, fantastically delicious and truly pieces of art with wonderful flavors. i’ve never had anything that was overly sweet – in fact, the dark nougat bar with passionfruit mousse had a nice, refreshing tartness to it.

a very passionate dessert.

the “chocolate crisp tartlet” is, despite its pedestrian name, the house’s flagship dessert and a personal favorite.

crispy, chocolatey goodness.

you can’t possibly go wrong ordering any one of these wonderful delights – be it as an afternoon coffee treat, taking home a fabulous dessert for your own dinner party for those of us less talented than mr. fuhrmann, or as a sweet gift for your favorite sweetie.

burgermeester – amsterdam

September 9, 2011

there are plenty of reasons to love amsterdam. one can get fantastic coffee, regardless of which random café one stumbles into….

lekker coffie everywhere.

and even the lowly toastie – the dutch version of a grilled cheese and every pothead’s main food group – provides a fine basis for various shleps around town, to name just a few.

goede gouda on toast.

of course, one cannot live on toasties alone. sometimes, a heartier lunch is required. like a good burger – something to behold & cherish, for all burgers are not equal.

thanks to a great source of culinary information for anything amsterdam, the restaurant blog dutchgrub, i had taken mental note of the burgermeester – a local chain with 3 locations neatly spread out within the city center, one in short walking distance to our pad in the jordaan.

mmmmmmm: moooooooooooohhhh.

upone entering the burgermeester, it’s pretty clear where the meat comes from (all ingredients are locally sourced, organic and humanely raised), even though there are other options, such as chicken, lamb or salmon burgers.

because we were hungry, but not that hungry, we decided to share a mini trio – 3 slider-sized burgers of our choice.

burgermeester offers a “burger of the month”, which in this case – since it was the middle of may – came with beef, fresh white asparagus, and hollandaise. sounds kinda gross, no? well, i’m a suckah for asparagus, so i had to get it: delicious. the other two were great, too – a lamb burger with red onion jam (!)  and the “meester” burger with grilled vegetables and dragon mayonnaise. it was in fact so schmecksville that it made us wish we had each ordered our own trio.  oh well.

triple win.

thankfully, we had ordered the “gepoofte aardappel” on the side, which i had cleverly identified as something potato, but figured it’d be wedges – well, it turned out to be a delightful baked potato with crème fraîche and scallions.

you say potato, i say eat it.

i guess we really liked that potato, too.

all gone.

> burp <

winterfeldtmarkt / sch’berg

July 9, 2009

mein absoluter lieblingsmarkt.  hier habe ich mich im frühjahr regelmäßig mit tagesfrischem, elfenbeinern-schimmernden spargel eingedeckt.

seit einer ganzen weile gibt es dort auch den steckerlfisch-stand, bemannt von einem wahnsinnig freundlichen bayern und zwei wechselnden, ebenso freundlichen jungs.  ganze makrele, forelle, dorade, mit kräutern gefüllter tintenfisch, für den kleineren appetit auch ‘nur’ filets kommen dort gut gewürzt auf den grill – seitdem mein stamm-mittagessen mittwochs & samstags.

  • weitere Favoriten: der heiß-geräucherte lachs:  sauteuer, aber hervorragend.  der fischstand daneben hat auch ein recht umfangreiches angebot (kleiner tipp:  wenn dem steckerlfisch ausnahmsweise mal die hardware ausgeht, kann man hier eine forelle kaufen und beim bayern auf den grill legen lassen.  prima!)
  • der thai-stand für die leckeren und scharfen dumplings & die aromatische wonton-suppe.
  • patisserie lautz – kleine, delikate moussetörtchen, wenn man wie ich zu faul für die eigene dessertherstellung ist.
  • kaaswinkel für freundliche beratung in sachen käse & viele probiermöglichkeiten.
  • vorkauf – für die pariser edelpastete, vitello tonnato & die mozzarellaröllchen und das landbrot.
  • der grieche, der einem ungefragt mit krabben, oliven u. ä. im gesicht rumwedelt ‘-)

fazit:  frühstück, brunch & food-shopping fürs wochenende in einem.

döner servietten

June 14, 2009

June 14, 2009

was hat es eigentlich mit dem servietten-geiz der döner/schawarma/falafel-budenbetreiber auf sich?  jede extra-serviette muß regelrecht erbettelt werden, als handle es sich hierbei nicht etwa um den dünnsten und billigsten zellstoff wo gibt, sondern pure damast-seide.  keiner dieser auffe-hand-snacks gehört zu den leicht verzehrbaren – sprich ohne sichtbare folgen:  alle naslang rieselt und suppt es aus der an beiden seiten offenen pita, daß man froh sein kann, wenn die schuhe nicht schon bald mit “scharf & knoblauch-kräuter-mango”-flecken bunt besprenkelt sind. auch in diesen wirtschaftlich so harten zeiten kann man sicher ohne große finanzielle einbußen 2 oder 3 servietten pro gast spendieren.  finde ich.

rucola

June 12, 2009

June 12, 2009

ach, rucola, warum nur? seit mehr als 5 jahren erlebt rucola – formerly also known as rauke – eine ‘renaissance’ in den küchen deutschlands. rauke heißt es natürlich fast nirgends, viel zu unhip (obwohl in den gehobeneren restaurants mittlerweile häufiger rauke zu lesen ist.  vermutlich auch wegen des hipness-faktors).  rein geschmacklich gesehen ist der raketenhafte aufstieg der rauke durchaus nachvollziehbar.  ich gebe zu:  auch ich mag rucola.  so dann und wann, meistens aber im sommer – mit ein wenig zitronenöl, frischem pfeffer, garnelen und gehobeltem parmesan ist in windeseile ein prima salat hingezaubert, der in seiner einfachheit & gleichzeitigen geschmacklichen komplexität geradezu — ja, rocket ‘-)

wieso aber seit ca. anfang dieses jahrtausends auf fast jede pizza / pastagericht / überall wo platz aufm teller ist, reflexhaft ein haufen rucola hingehauen wird, will ich einfach nicht begreifen. chicorée ist ebenfalls lecker und macht auch dekorativ was her,  baby spinat käme zur abwechslung auch mal nicht schlecht… es gibt so viele schöne salate:  escarole.  eichblatt.  frisée.  löwenzahn.  aber es ist immer rucola.  immer.

gemelli bakery / PA

November 19, 2008

November 19, 2008

In einem Ort, der, wie fast jeder außerhalb der Großstädte liegende, von Supermarkt- und Big Box Store-Ketten dominiert wird, ist es immer wieder ein großes Wunder und Anlaß zu Freudentänzen, wenn ein individueller Betrieb seine Tore öffnet.  Besonders hübsch auch die Adresse (129 1/2 S. Pugh St.), die fast aus einem Harry Potter Buch stammen könnte….

Seit knapp über einem Jahr gibt es die klitzekleine Bäckerei Gemelli, die in ihrem altmodischen Steinofen wunderbare Brote & Gebäck herstellt.  Pane Pugliese, Biscotti, Ciabatta, Schokoladen-Kirschbrot, Olivenbaguette und ähnliches kann man hier ab 11 Uhr morgens, noch warm vom Ofen, abholen.

Unser persönliches Lieblingsbrot dort ist ein herrlich-fluffig-saftiges Roggen-Mischbrot mit dunkler Kruste sowie allerlei Kernen & Samen – daher auch der Name Seedy Boule, den wir untereinander grundätzlich mit der Melodie von “Seeedy Monks” vertonen.  Tja, albern sind wir und können daher nicht anders ‘-)

Das Seedy Boule gibt es leider nur donnerstags, weswegen derer zweie gekauft werden und eines davon im Gefrierfach landet – für die Tage zwischen den Öffnungszeiten:  Montag und Dienstag ist nämlich zu.

In einem Ort, wo fast alle Läden 24 Stunden geöffnet sind, ist das schön unkapitalistisch….

mitte meer / mitte

October 27, 2008

October 27, 2008

Das Mitte Meer in Mitte, also Nähe Hamburger Bahnhof, ist in der Tat für Uneingeweihte so gut wie gar nicht zu finden – auf der Kantstr. ist das schon einfacher, man muß quasi vom Zweitausendeins-Laden nur eine rechtslastigen U-Turn gehen & schon ist man drin.

Neben 1.000 verschiedenen Olivenkonserven und -gläser findet man allerlei Wurst & Käse sowie Frischfisch und diverse Spezialitäten hauptsächlich spanischer Provenienz.

Ich rollere dort mit schöner Regelmäßigkeit vorbei, um mich mit der unschlagbar preiswerten Kilo-Packung Tiefkühlgarnelen für schlappe 10 Euro einzudecken, die zwar nicht immer – wie auf der Packung behauptet – komplett geschält und vor allem entdärmt sind (eine Tätigkeit, die aus tiefstem Herzen hasse), mich aber über die grundsätzliche Unerschwinglichkeit von Meeresfrüchten in Deutschland hinwegtrösten können.

Gambas olé!