Posts Tagged ‘cocktailbar’

bar nou / xberg

October 14, 2008

October 14, 2008

Die weißen Sitzklötze sind nix für alte Leute, deswegen setze man sich an die Bar und lasse sich von Michael oder einem anderen freundlichen Keeper den Hausdrink Vanilla Grapes vorsetzen.  Ein echter Mädchendrink, aber eine wirklich süffige Kreation.  An der Bar wartet man auch nur halb so lange auf Service wie auf den loungigen (auch eine süffige Wortkreation??  naja….) Kreuzbrechern.

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shochu bar / mitte

October 12, 2008

October 12, 2008

Hier fand ich mich kürzlich mit Freunden ein, um vor dem Geburtstags-Essen im Mâ den einen oder anderen Cocktail einzunehmen.

Die Inneneinrichtung ist wirklich wunderschön, in Gold-, Schwarz- und Brauntönen gehalten, edel und trés chic!  Die Hocker sind mit goldenem Einhornfell bezogen, zumindest sehen sie so aus.

Die Cocktailkarte fährt, wie die Restaurants Uma und Mâ, auf der asiatisch mehr als angehauchten Schiene; mit der mir bis dato unbekannten Spirituose Shochu werden die hauseigenen Spezialdrinks zubereitet.

Die genaue Zusammensetzug des Cocktails “Sayonara”, den ich aufgrund der wirklich interessanten Beschreibung in der Karte gewählt hatte – u. a. ‘salzig’ – habe ich nicht mehr ganz im Kopf, sehr wohl kann ich mich daran erinnern, daß sich obendrauf Eischaum mit weißem und schwarzem Sesam befand.

Ich erinnere mich deswegen so genau, weil mir nach den ersten zwei  “interessanten” Schlucken das Bouquet des Eischaum bzw. des Eiweiß dermaßen penetrant in die Nase stieg, daß ich den Drink nicht austrinken mochte, konnte, oder wollte.  Eine weitere Note tendierte Richtung “nasses Hundefell”.

Es dauerte dann doch eine ganze Weile, bis die Aufmerksamkeit der Kellnerin gewonnen war, dem Sayonara “Auf Wiedersehen” gesagt sowie ein Ersatzgetränk geordert werden konnte.  Dieses war dann zum Glück eine nicht ganz so außergewöhnliche bzw. gewöhnungsbedürftige Kreation.

Daß allerdings der minimal angetrunkene Nasse Hund später auf der Gesamtrechnung stand, fand ich dann doch recht merkwürdig.  Vielleicht müssen die armen Betreiber noch das güldene Einhornfell abbezahlen ‘-)

Zum Knabbern wird einem selbstverständlich nicht etwas so Profanes wie Nüsschen vorgesetzt, sondern Kim-Chi und Anchovis mit Sesam & Honig.  Beides durchaus salzig-ich-meine-natürlich-aromatisch genug, um dem Durst ein wenig auf die Sprünge zu helfen.  Beide Schüsselchen wurden mit einem etwas unpraktischen Holzzängchen serviert; da wir zu diesem Zeitpunkt nur zu zweit waren, bekam dann halt jeder eine.  Ob aber normalerweise erwartet wird, daß man sich eingelegten Kohl auf die Serviette legt und dann mit den Händen isst?  Strange.