Posts Tagged ‘pberg’

awesomeness where you least expect it….

May 31, 2012

psssst — don’t tell anyone! but it would seem that part of eberswalder is becoming a new destination for some very good & very affordable food.

besides the already fairly popular italian eatery cotto e crudo and a relatively new korean place, a couple of folks from the team that brought you themroc on torstrasse  have opened up a french bistro that will keep you coming back for more.

the small resto with perhaps 40 seats total and an indiscriminate storefront features an open kitchen, where two cooks work their daily magic cranking out some damn fine dishes at incredibly reasonable prices. take one of the daily specials on a recent evening, for example, all of which are written on the blackboard: an appetizer of fantastic veal tartar with wild herb salad and a luscious piece of eggplant rang up at 7.20 euro. the regular menu features a small selection of appetizers & mains, all of which are well under 20 euro, and most everything ordered that evening was very good to great. don’t know if there’s a wine list, as we were quite happy with ordering several carafes of the house white and >gasp< tap water!

the service, a friendly but slightly overwhelmed young lady, can be a bit slow, so make sure you are in the mood for a very French, very leisurely, very delicious & delightful evening.

and pretty please – do continue to pimp out the hungry hipster haven aka torstrasse to all your friends, pan-european & northamerican visitors from out of town, and let this be our dirty little secret. merci beaucoup.

les valseuses

eberswalder str. 28

werkstatt der süße – p’berg

October 20, 2011

i’ve long ago lost my sweet tooth – my preferences definitely lie on the savory side of the spectrum:  spicy, salty, bitter & sour are the flavors that make my mouth sing. in a restaurant, i am much more likely to order the cheese plate than mousse au chocolat (thankfully, i never eat alone, so i get the best of both worlds). i can walk past miles of cakes, pastries & other baked goods without missing a step >yawn<.

there are exceptions, however. the delectable creations from patissier guido fuhrmann at werkstatt der süße, for example.

la dolce vita indeed.

the tartlets, pralines and mousses are light as air, fantastically delicious and truly pieces of art with wonderful flavors. i’ve never had anything that was overly sweet – in fact, the dark nougat bar with passionfruit mousse had a nice, refreshing tartness to it.

a very passionate dessert.

the “chocolate crisp tartlet” is, despite its pedestrian name, the house’s flagship dessert and a personal favorite.

crispy, chocolatey goodness.

you can’t possibly go wrong ordering any one of these wonderful delights – be it as an afternoon coffee treat, taking home a fabulous dessert for your own dinner party for those of us less talented than mr. fuhrmann, or as a sweet gift for your favorite sweetie.

fischfabrik – p’berg

September 22, 2011

wer mittags hungrig im prenzlauer berg unterwegs ist & mal was anderes auf den teller möchte als ewig nur currywurst/döner/hamburger oder uninspirierte viet-thai-sushi-katastrophen wie man sie mittlerweile an jeder ecke bekommt, lenke seine schritte zur fischfabrik, einem kleinen, aber feinen imbiss an der danziger str.

eine appetitliche fischtheke sowie die dazugehörige speisekarte machen einem die auswahl nicht leicht.  fish ‘n chips ist hier ausgesprochen beliebt (und zwar zu recht: der fisch innen saftig, außen knusprig, die pommes ebenso, & malt vinegar ist selbstverständlich auch zur hand); außerdem kann man ganze fische oder fischfilets sowie einzelne spieße bestellen, z. b. mit wunderbarem gegrilltem lachs & butterfisch – fast alles wird mit einem hervorragenden beilagensalat serviert.

ich verleihe keine fische.

sogar die bouillabaisse kann sich sehen lassen, die austern sind frisch & der service freundlich. ab und an gibt es hier auch großartiges sushi, das die umliegende konkurrenz nervös machen sollte….

hingehen.

frischefischefischtfischersfritzfischersfritzfischtfrischefische.

maria bonita / p’berg

August 4, 2009

a mexican, a texan, and an australian open up a restaurant…

what may sound like the first line of a joke is, in fact, brilliant news for american expats, embassy staff, exchange students, and tourists who’ve been desperate for REAL mexican food in berlin, which up until now simply didn’t exist, save for some sub-par ‘tex-mex’, chain-type tourist traps.

a happy, predominantly north american crowd has been gathering at this hole-in-the-wall joint on danziger str. since its opening a few weeks ago, sipping coronas (the other beer choice is schultheiss, and even foreigners know to steer clear of this sorry excuse for a ‘brew’).  there’s a small bar at the window with a few bar stools, and 3-4 tables outside with picknick benches, offering a great view of the latest street construction and evening traffic.

the slightly dingy atmosphere is secondary, and it certainly doesn’t deter anyone from savoring the flavors previously lacking in berlin.

the small menu offers a number of mexican classics such as tamales, enchiladas – my favorite dish that night, served with a tangy salsa and queso fresco, chile relleno, fish tacos with crunchy fried morsels of (some sort of) white fish and a spicy mayonnaise, tacos with argentinian beef, and a very nice, chunky guac.

enchiladas with salsa & queso fresco

enchiladas with salsa & queso fresco

tamales, beef tacos, and fish tacos w/spicy mayonnaise

tamales, beef tacos, and fish tacos w/spicy mayonnaise

while certainly not the most photogenic food i’ve encountered, i’ve been reassured by my fellow american diners that this is indeed the real deal.

i wouldn’t be surprised if this place had to move to new premises by next summer due to its high popularity:  the night we were there, two dudes took a couple of barstools outside and used a block of cement plates as a table.

maria bonita * danziger str. 33

fleischerei / p’berg

June 23, 2009

June 22, 2009

im april dieses jahres öffnete die fleischerei auf der schönhauser allee ihre türen, direkt neben dem white trash.  seitdem hat die jeunesse der bezirke pberg & mitte nach dem rodeo und cookies & cream einen weiteren ober-hippen anlaufhafen, bei gehobener küche – irgendwann hat man immernurcurrywurst vorm feiern wohl satt – ihre berliner pony-frisuren (die damen) und endzwanziger-vollbärte sowie extrem schlecht sitzende jeans (die herren) vorzuführen.  zahlreiche vertreter dieser gattung waren auch am vergangenen samstagabend erschienen & hatten so gut wie alle tische besetzt.

der unbehandelte boden und die leicht angeramscht wirkenden decken des restaurants zeugen von der vergangenheit, als hier in der fleischerei epler allerlei wurstiges und fleischiges verkloppt wurde;  mit 2 fetten kristalllüstern, großen spiegeln und weißen tischen & bänken wurde der laden umgestylt und vermittelt mit einer halb-einsehbaren küche (auf unserer seite waren leider die jalousien heruntergelassen!?) den eindruck von gelassener transparenz.

leider transpirieren auch die sanitären einrichtungen ein wenig im hinteren bereich des restaurants, in dem sich unser tisch befand.  nach einer weile riecht man das nicht mehr – schade ist es trotzdem, beim essen wird man nicht gerne an die folgen desselben erinnert.

das thema wurst & fleisch wird übrigens nur teilweise weitergeführt, außer der rubrik “fleischereien” findet sich bei den vorspeisen und hauptgerichten auch viel grünes und meeresgetier.

unser kellner, ein junger mann in einer beeindruckend schlecht sitzenden hose brachte flugs speisekarte (eine für 4), flasche wasser und brot mit 3 töpfchen – senf-aufstrich, griebenschmalz, pesto (könnte petersilie gewesen sein).  diese waren alle vortrefflich und schnell verzehrt.  schon auf der im internet veröffentlichten speisekarte hatte mich das rinderfilet-tartar mit weissem sesam & schnittlauch, zuckerschoten, sesam-vinaigrette & erdbeeren im bierteig angelächelt;  dieses landete gleich bei dreien von uns auf dem teller.

und es war… hinreißend gut.  die fleischqualität fantastisch, die sesam-vinaigrette mit der leicht scharfen schnittlauch-note abgerundet wunderbar aromatisch, ohne das fleisch zu erschlagen,  die zuckerschoten waren knackig, die erdbeeren im bierteig waren… auf den ersten bissen ein wenig desserthaft.  alles miteinander kombiniert startete jedoch spontan eine regelrechte geschmacks-party im mund.  wir waren begeistert & voller neugier auf die hauptgänge.

leider fanden sowohl geschmacksparty als auch regelmäßige wein- und wasserversorgung ein viel zu frühes ende.

sowohl zur vorspeise als auch zu den hauptgängen hatten wir verschiedene weine von der relativ großen liste offener weine bestellt, einige auch auf empfehlung des jungen mannes, der allerdings innerhalb kurzer zeit von seinen etwa 5 weiteren tischen völlig überfordert war.  beim gang an die theke, die ich schließlich zwecks ‘wo-bleibt-der-wein’-nachforschung aufgesucht hatte, erfuhr ich dann vom besitzer, daß der junge mann heute den ersten abend im lokal arbeite.  muß man neues personal ausgerechnet an einem samstagabend einarbeiten?  bad idea, finde ich – zumal die beiden anderen service-kräfte den rest des ladens gut im griff zu haben schienen.

als hauptgericht wurden 3 gerichte aus der “fleischereien”-rubrik gewählt, von der ich nicht weiß, ob sie zur standardkarte gehört oder änderungen unterworfen ist.  in jedem fall war m. E. davon auszugehen, daß es sich hier um spezialitäten des gleichnamigen restaurants handeln würde.  ich entschied mich für berliner leber mit röstzwiebeln, apfelscheiben und knoblauchbrot, wobei ich allerdings darum bat, das knofi-brot durch kartoffelpü zu ersetzen.  knofi-brot!  mit berliner leber!!  wo kommwa denn da hin?  kein problem, meint der kellner.  darüberhinaus gabs himmel un ääd – das ist bloodwoosch met apfelkompott und kartoffelpü – für die, die’s nicht wissen sowie spanferkelbraten mit weissbiersoße an champagnerkraut & noch mehr ‘pü.

der vierte im bunde wählte von der hauptspeisen-karte gebratene rosmarin-wildtaube an himbeerjus mit basilikum-bauchspeck-risotto & sautierten chicoreestreifen. die taube hatte auch mich angelacht, aber nein, es mußte ja unbedingt leber sein.

die viel zu durch war.  leider.  nicht zäh wie schuhsohle, aber grau.  schade.  die röstzwiebeln waren röstzwiebelstroh, die äpfel pochiert & sehr aromatisch, das ‘pü in ordnung.  die leber nicht.  wenn der kellner innerhalb der nächsten 5-10 minuten in reichweite bzw. ansprechbar gewesen wäre, hätte ich sie vermutlich zurückgehen lassen;  so aber wollte ich den anderen dann auch nicht nur beim essen zuschauen und vernichtete sie dann – sie, die ich lieber innen rosig & zart genossen hätte.  ach ja.

die blutwurst war in ordnung, aber uninteressant;  der spanferkelbraten hätte die zeit, die die leber zuviel abbekommen hatte, mindestens gebraucht, um nicht mehr halb-roh zu sein, die kruste kriegt man anderswo auch durchaus knuspriger hin.

einzig die taube ließe sich noch hervorheben, obwohl hier das risotto wiederum länger im topf hätte verweilen dürfen.

die rechnung lag am ende bei 4 personen um die 200 euro, was trotz des hart erkämpften weinkonsums doch erheblich über dem lag, was mir der abend wert gewesen wäre.  auch, daß mir für das kartoffelpü 2.50 € extra berechnet wurden, fand ich ein bißchen schofel – wenn das die hauspolitik ist, wüßte ich das gerne vorher.

abschließend muß ich feststellen, daß es mich trotz des wahn.sin.nig hippen dekos und dem schicken publikum in der näheren zukunft nicht wieder herlocken wird.  soviel das transzendentale tatar auch verheißen hatte, so wenig konnte der rest des abend überzeugen.

sicher, man sollte ein restaurant nicht aufgrund eines einmaligen besuchs bewerten.  immerhin gibt es die fleischerei erst seit etwas über 2 monaten.  vielleicht spielt sich der service noch besser ein, hoffentlich gibt es auch in der küche in zukunft weniger schwankungen.

wok show / p’berg / english

May 6, 2009

MAY 6, 2009

It’s a bit of a shlep to this relatively small corner resto, tucked away on the corner of Greifenhagener and Kuglerstrasse, a few blocks north of U Schönhauser Allee.   But walking is a big part of city life, and one that I relish each time I return for a vacation from the land of motorized travel….

I was also experiencing withdrawals from my hometown haunt, Chopstick Express, so I was hoping for a good chili fix.

Alas, while Sichuan-style dishes apparently can be ordered off the menu – i.e. one knows the name of the dish in Chinese or German (which is a double loss for me, as I only know the fairly bad English translation) – the main attraction are a variety of dumplings, steamed or pan-fried, which are prepared fresh daily.

A cucumber salad appetizer could not transport me to the culinary high I so crave, and the specially prepared ma po tofu was galaxies away from “my” hometown dish.  A kim-chi-ish appetizer of napa cabbage delivered on the sour & salty front, and the sliced beef was served with a sauce that had hints of peanut in it.

At 5.50 € / 20 and 10.- € / 40 dumplings, this is a very good deal for larger groups of friends, and a VERY tasty one at that.  Don’t mistake the soy bottles for what they appear to be – it’s a dark vinegar (much tastier than the sodium bomb, anyway).

It’s a bit of a kicker to find the entry to the restrooms, as both the wall and the door are painted on with a pastoral landscape – after a few beers (and for your first trip to the loo) it can be a bit confusing.

On my way out I saw a dish reminiscent of the awesomeness that is “Diced chicken w/hot peppers”, and pleaded the owner to prepare this dish for our next outing.  Fingers crossed!

FYI, all dumplings are also available frozen for take-out, which makes a delish finger food option for the lazy party host.

As for my chili quest, I’m back to square one ‘-(

wok show / greifenhagener str. 31 / p’berg / 030 4391 1857

aroma village / p’berg

August 3, 2008

August 3, 2008

Endlich, endlich!  Freut Euch und frohlocket!!!

Ein per Zufall entdeckter, großartiger Chinese in Berlin, in recht unerwarteter location an der Grenze zum touristischen Epizentrum Kollwitzplatz.

Wir waren eigentlich auf dem Weg zum Si An, wo ich im Juni wunderbaren gegrillten & vietnamesisch marinierten Spargel gegessen hatte – leider war der Laden proppevoll, weswegen nach einem mehr oder weniger eleganten U-Turn das beim Vorbeibrettern entdeckte Aroma Village aufgesucht wurde.

Die dampfenden Teller mit allerlei Gesottenem und hübsch geschnitzten, bunten Gemüsen sahen vielversprechend aus.

Die Inneneinrichtung ist, bis auf einige wenige Troddel-Lampen, recht modern –Bodenstrahler, die farblich zwischen grün und rot changieren, geben dem Laden sogar ein kleines bißchen Hipness.  Aber das sind Nebensächlichkeiten.

Die Hauptsache, das Essen nämlich, ist eine einzige Freude.

Unsere Vorspeise waren 6 handgefertigte Teigtaschen mit Schweinehack & Gemüsefüllung, dazu wurde eine würzige Dipsauce (Soja, Frühlingszwiebeln, ein wenig Reisessig) gereicht.  Mit diesen saftigen Batzen ließe sich ohne weiteres der Abend bestreiten, wenn es nicht so viele andere Dinge zu entdecken gäbe.

So ist die Karte zwar grammatikalisch und orthographisch zum Teil haarsträubend unverständlich, es lassen sich hier aber viele traditionelle chinesische Speisen ausmachen wie z. B. die mit Gemüse oder Hack gefüllten steamed buns, die ich bisher nur in Chinatown gesehen habe;  man kann auch so ziemlich alle Innereien des Schweins (Nieren, Herz, Bauch, Darm… jawoll, Darm) in verschiedenen Sößchen bestellen,  es gibt Suppe mit Rindersehnen & anderen Zutaten, die auf den Durchschnittseuropäer oder Kolle-Besucher leicht abschreckend wirken könnten.

Mein Mann bestellte recht konservativ gebratenen Reis “Aroma Village”, ich entschied mich für Ma Po Tofu, ein China-Standard quasi, an dem viele Exilchinesen die Authentizität eines Restaurants messen.  Dieses war bereits mit “scharf” (2 Pfefferschoten in der Karte) gekennzeichnet, ich wollte aber die Schärfe nicht dem Zufall überlassen und betonte “schön scharf”.  Schön scharf war das Gericht, darüberhinaus war der Tofu – für den ich normalerweise weiß Gott nicht ins Schwärmen gerate, zart gedämpft & befand sich in einer Sauce aus gehacktem Rind, Karotten, Sellerie, Knoblauch, frischem Ingwer, jede Menge Chili & sogar einige der legendären Szechuan peppercorns, die einem die Zunge betäuben…

Der gebratene Reis war ebenfalls richtig gut – die einzelnen Komponenten wie z. B. das gewürfelte, rauchige Schweinefleisch, die Shrimps & das Gemüse waren geschmacklich deutlich über dem üblichen ‘flied lice-Niveau”, auch kam der Reis eher fluffig und würzig daher denn übermäßig ölig oder mit Soja-Sauce erschlagen.

Der einzige Kritikpunkt (dem größere Esser als wir es sind sicher widersprechen werden), sind die Portionen, denn diese sind gigantisch.

Ich probiere gerne viele verschiedene Dinge aus, und das ist bei solchen Mengen einfach nicht machbar.  Ich konnte etwa ein Drittel meines Gerichts bewältigen, vom gebratenen Reis blieb die Hälfte übrig.

Gut, kann man ja zum Glück alles mit nach Hause nehmen um es dann, so gegen Mitternacht, mit wieder erwachtem Heißhunger & großem Genuß zu verzehren…..

Aber weniger wäre hier mehr.  Fazit:  unbedingt hingehen, unbedingt mit vielen Leuten zusammen viele verschiedene Sachen bestellen und dann, wie es in China üblich ist, alles teilen.

Es gibt noch viel zu probieren, packen wir es ein.