Archive for the ‘dies und das / random stuff’ Category

laziness

May 29, 2012

yes, it’s been rather quiet around here — not many bites, or bits, or even tidbits. but sometimes, there’s just too much fun-i-mean-important-projects-of-course going on offline, and not enough time to be diligent.

to tie you over till the next post (soon, baby, soon!), here’s a hilarious post about parody menus that were handed out at the recent park slope “googamooga” food festival failure.

http://laughingsquid.com/hilarious-parody-menus-with-pretentious-sounding-offerings-handed-out-at-the-great-googamooga/

guilty as charged?

March 28, 2012

http://mashable.com/2012/03/27/eat-it-dont-tweet-it-music-video/

leere versprechen…

June 18, 2011

auf der reeperbahn tags um halb 2

also, wenn das die “welt des sex” ist, ist es um den sex schlechter bestellt als bisher vermutet.

 

strange snacks

June 7, 2011

staying at a lovely british lady’s pad this summer.  found this on the coffee table:

mmmmm... tasty rocks!

no wonder the brits have such bad teeth if they’re snacking on rocks.

anrollern zum 1. mai – sonne, vespen, heiterkeit

May 8, 2011

die meisten meiner freunde, denen ich den eigentlichen grund für unsere frühere ankunft in berlin dieses jahr verriet, bedachten mich überwiegend mit blicken, die sie sonst für schwachsinnige und/oder kinder reservieren –

an meiner entscheidung, nach 4-jähriger pause beim traditionellen anrollern am 1. mai endlich wieder dabei zu sein, war allerdings nicht zu rütteln.  vielleicht würde diesmal sogar die polizei mitspielen und nicht wieder überraschend versuchen, alle teilnehmer zu verhaften (wie seinerzeit 2006, als einige motorrad-bullen den roller-konvoi vom kanzleramt über den potsdamer platz bis unter den linden “leiteten”, um dann sämtliche vespen-fahrer aufzufordern, ihre motoren abzuschalten und rechts ranzufahren.  die vespen & wir taten freilich das gegenteil und sausten flugs über den flaniermittelstreifen auf die andere straßenseite, um dann in alle richtungen zu verschwinden… aufregende angelegenheit, das).

nur das wetter musste mitspielen.  und das tat es auch:

vespen, sonne, jaaaaaaa.

an einem strahlend blauen sonnentag bei leider etwas frischen temperaturen (16˚C) fand sich ein großer haufen roller-enthusiasten auf dem winterfeldtplatz ein.

schöneschöne bunte vespen.

viele vintage roller waren zu bewundern, unter anderem auch eine ausgesprochen schicke vespen-fahrerin.

fabulously dressed to the nines!

um kurz vor 2 uhr ging es dann los – den ku’damm runter richtung grunewaldturm, vorbei an vielen staunenden touristen und durch herrlichen frühlingswald.

(hier wären jetzt ein paar grandiose videos zu sehen, wenn ich mich denn dazu durchringen könnte, den video-upgrade für wordpress à knapp 60 euro zu berappen.  will ich jetzt aber grad nicht.  sorry.)

am turm gabs hübschen jazz mit einer begabten sängerin, lecker bier & mäßige bratwurst. der blick idyllisch.

Grüner Wald mit See.

wir hatten es uns tatsächlich so bequem gemacht, daß wir die abfahrt des großteil der vespen verpaßten und die rückfahrt sich in einer recht kleinen gruppe eher profan vollzog.

chick on a stick

an der goldelse versammelten sich noch einmal alle nachzügler für mehrere runden, bis die vespen so nach und nach in ihre diversen heimathöfe & -straßen abzischten.

bemerkenswert fand ich es übrigens, dass bei sämtlichen gemischten pärchen der mann am lenker saß – ich war tatsächlich die einzige, die einen männlichen sozius hatte. von gleichberechtigung hält man in dieser szene anscheinend nicht sehr viel.

but who cares – ich “durfte” ja vorne sitzen :-D

i know. no, really, I KNOW.

August 9, 2010

it’s been a while since i posted here.  what can i say – life in the city is busy.  i have been busy.  BUT the fruits of my absence will soon be there to pluck and harvest, as the BERLIN BITES BURGER BONANZA is in the works, and will tell you everything you need to know (and some things you never wanted to know) about the burger scene in b-town.

do hold your breath.  i dare ya ‘-)

mister minit / potsdamer platz

May 20, 2010

Ich weiß selbst nicht so genau, wie ich es fertiggebracht habe, ausgerechnet mein teuerstes Paar Schuhe (nein, für Manolos wird es nie reichen, aber Riccardo Cartillone mußte dann doch mal sein, in eisengrau… hach!) SO zu verhunzen und mißhandeln, daß ihnen schon von weitem mitleidige, mir hingegen verständnislose Blicke zugeworfen werden…

Aber da, wo ich den überwiegenden Teil des Jahres wohne, gibt es sowas wie Schuster oder Schneider schon gar nicht mehr:  is ja alles billig, geht eh sofort kaputt, kauf man halt was neues Billiges.

Ich habe zwar anläßlich meines heutigen Besuchs in Erfahrung gebracht, daß es einige Filialen in NYC gibt, dort bin ich aber auch nicht dauernd & nur für ein paar neue Absätze fahre ich da bestimmt nicht hin.

Besonders schön an Mister Minit finde ich, daß man dort unangemeldet aufschlagen, die an den Füßen befindlichen Schuhleichen auf den Counter legen kann und dann besockt auf einem der Hocker Zeugin der Anklebe sein darf.

Soweit ich weiß, ist das in allen Filialen Gang und Gäbe — Herr Sahin B. von dieser Filiale jedenfalls fühlte sich von meinen Lumpenschuhen offenbar so herausgefordert, daß er nicht nur neue Absätze befestigte, sondern auch mit viel Mühe versuchte, dem lädierten Leder den letzten verblichenen Glanz zu entlocken… was ihm erstaunlicherweise nach einigen Minuten zärtlichen und gleichsam resoluten Wichsens (nur Drittklässler dürfen hier kichern) sogar gelang.  Wenn es in diesem Rahmen nicht eher unüblich wäre, hätte ich fast noch Trinkgeld gegeben.

Stattdessen überredete mich der Schuhflüsterer, statt 13,99 für ein paar neue Absätze lieber 20 Euro zu berappen:  dafür gibts dann noch ein weiteres Paar geheilt, sicher in nicht allzu ferner Zukunft.

just because i can.

April 21, 2010

and now, for something completely different….

October 26, 2009

a nice lil song i recorded a few days ago.  sorry for the unabashed self-promotion ‘-)

http://ping.fm/WNqVq

berliner zivilcourage oder wie ich in der U6 “nazi” wurde

October 7, 2009

vor einigen monaten, mutti zu besuch.  auf dem rückweg von der botschaft der elfenbeinküste, wo meine mutter für eine uno-kollegin ein visum abgeholt hatte.  meine mutter gehört, wie auch meine schwester (und seinerzeit auch mein vater) zu den leuten, die das wort ‘neger’ recht beiläufig,  sorgen- und schmerzfrei verwenden – für meine in den letzten 8 jahren amerikanisierten und daher in dieser hinsicht recht sensibilisierten hasenöhrchen allerdings auch hierzulande nicht vertretbar, selbst, wenn ich für die dezidiert un-rassistischen ansichten meiner nächsten familie meine hand ins feuer lege.  trotzdem wird es hierzu sicher ordentlich kommentare hageln. >seufz<.

wir stehen also in der U6, als meine mutter in ihrer mischung aus bühnengeflüster und kindlicher unbefangenheit folgende worte spricht:  “guck mal, das ist aber eine schöne negerin!”  ich daraufhin, nicht ganz so laut: “liebe mama, ich glaube, man verwendet heutzutage die worte ‘afro-deutsche’ oder ‘schwarze’.  Du hast aber recht, das ist eine sehr hübsche frau”.  soweit der wortwechsel.  neben uns eine junge dame, die stumm allerlei verärgerte grimassen schneidet.  während der nächsten 4-5 stationen hatte sich unsere aufmerksamkeit längst auf eine in der u-bahn befindliche anzeige für eine wissenschaftliche studie zu “sexuellem desinteresse bei frauen über 35” verlagert, für die noch teilnehmerinnen gesucht wurden – woraufhin ich scherzte, das seien vermutlich alles verheiratete frauen.  schenkelklopf.

an der nächsten haltestelle steigt die junge dame aus, die, vermutlich noch schwer traumatisiert ob der unfaßbaren äußerungen 10 minuten schweigend neben uns gestanden hatte, … und zischt uns im vorbeigehen “NAZIS!” entgegen.  hinter ihr eine weitere dame, die “recht hat sie!” hinzufügt und ebenfalls aussteigt.  donnerwetter.  da haben uns diese beiden engagierten bürgerinnen aber mal so richtig gezeigt, wo der haken bzw. das hakenkreuz hängt.  wehret den anfängen.