Posts Tagged ‘dumplings’

best damn thai food in berlin. seriously.

June 27, 2011

edd’s thailändisches restaurant?  please.  mao thai?  no way, josé.

nope — for the freshest, most delicious, and authentic thai food, head on over to winterfeldtmarkt on saturdays, and find the little stand owned by the talented and lovely ms. rattaporn moeckel.  choose any of their daily specialties.  you’ll love it, regardless of what you end up ordering — be it soups, curries, or chicken saté.  their wonton soup is made with delicate, pillowy wontons stuffed with ground pork and spices, bobbing around in a flavorful broth.

larb -- spicy ground pork salad.

my personal favorite by far, however, is their fiery dim sum.  people with “farang” palates can get a whimpier version, but really – what’s the point?  these are incredibly delicious dumplings bursting with thai flavors:  spicy, salty, sour, and a touch of sweetness.

dim sum = delightfully sumptuous.

a recent special was this incredible steamed fish topped with a custardy coconut curry.

a basket full of happiness.

ms. moeckel can be hired for catering, and if i were to throw a party in berlin, she’d be my first choice.

go eat there NOW.  do make sure to get there before 1 pm, otherwise most of the tasty treats will have been ravished by other, earlier birds.  damn, i hate those early birds.

Advertisements

wok show / p’berg / english

May 6, 2009

MAY 6, 2009

It’s a bit of a shlep to this relatively small corner resto, tucked away on the corner of Greifenhagener and Kuglerstrasse, a few blocks north of U Schönhauser Allee.   But walking is a big part of city life, and one that I relish each time I return for a vacation from the land of motorized travel….

I was also experiencing withdrawals from my hometown haunt, Chopstick Express, so I was hoping for a good chili fix.

Alas, while Sichuan-style dishes apparently can be ordered off the menu – i.e. one knows the name of the dish in Chinese or German (which is a double loss for me, as I only know the fairly bad English translation) – the main attraction are a variety of dumplings, steamed or pan-fried, which are prepared fresh daily.

A cucumber salad appetizer could not transport me to the culinary high I so crave, and the specially prepared ma po tofu was galaxies away from “my” hometown dish.  A kim-chi-ish appetizer of napa cabbage delivered on the sour & salty front, and the sliced beef was served with a sauce that had hints of peanut in it.

At 5.50 € / 20 and 10.- € / 40 dumplings, this is a very good deal for larger groups of friends, and a VERY tasty one at that.  Don’t mistake the soy bottles for what they appear to be – it’s a dark vinegar (much tastier than the sodium bomb, anyway).

It’s a bit of a kicker to find the entry to the restrooms, as both the wall and the door are painted on with a pastoral landscape – after a few beers (and for your first trip to the loo) it can be a bit confusing.

On my way out I saw a dish reminiscent of the awesomeness that is “Diced chicken w/hot peppers”, and pleaded the owner to prepare this dish for our next outing.  Fingers crossed!

FYI, all dumplings are also available frozen for take-out, which makes a delish finger food option for the lazy party host.

As for my chili quest, I’m back to square one ‘-(

wok show / greifenhagener str. 31 / p’berg / 030 4391 1857

wok show / p’berg

May 5, 2009

May 5, 2009

Auf diesen Laden war ich wirklich gespannt, da ich immerhin die nächsten 4 Monate ohne meinen wöchentlichen Chili-Rausch bei Chopstick Express durchstehen muß… seufz.

Zwar stellte sich schon innerhalb weniger Minuten heraus, daß Wok Show eigentlich recht wenig aus der Sichuan-Küche anbietet – die Spezialität des Hauses sind ausdrücklich die täglich frisch erstellten Jiao-Zi:  gedämpfte oder gebratene Teigtaschen mit allerlei verschiedenen Füllungen.  Auf meine Nachfrage hin ließ sich aber die sehr freundliche Service-Dame dazu überreden, Ma Po Tofu zuzubereiten.

Auf der Karte fand sich immerhin ein guter Bekannter in Form des Gurkensalats mit Knoblauch; als weitere Vorspeisen erschienen eingelegter Chinakohl (Kim-Chi-ähnlich, aber nicht ganz so “intensiv”) und Rindfleischscheiben mit einer erdnussigen Sauce.

Der Gurkensalat war OK, mehr nicht;  auch dem Ma Po Tofu fehlte Würze, Schärfe sowie nicht zuletzt der wichtigste Bestandteil = Sichuan Pfefferkörner.

Die Teigtaschen, von denen wir zwei verschiedene Versionen für jeweils schlappe 5,50 € / 20 St. als “Hauptgericht” bestellt hatten, waren allerdings wunderbar.  Zum Dippen gibt es Schälchen mit dunklem Essig, der sich in Sojaflaschen befindet.  Eine angenehme Überraschung, falls man den üblichen Inhalt erwartet.  Für 3 Leute sind 40 Teigtaschen plus x Vorspeisen reichlich.  Man kann diese übrigens auch tiefgekühlt zum Mitnehmen kaufen – prima finger food für Parties!

Als ich kurz die Toilette aufsuchen wollte, war ich zunächst verwirrt – die Wand ist bemalt, die Tür auch… man sieht nach dem 2. Bier nicht direkt. ob es da auch wirklich weitergeht ‘-)

Auch sah ich auf einem der Tische ein Gericht stehen, das dem von mir heiß verehrten & vermißten “Diced chicken with hot pepper” seeeeehr ähnlich sah.  Die Dame versprach, es beim nächsten Mal für uns zuzubereiten.

Ich werde den nächsten Besuch besser vorbereiten und mit Hilfe einer gescannten Speisekarte aus der Heimat weitere Gerichte bestellen, die zwar leider nicht auf der regulären Karte stehen, aber offensichtlich erhältlich sind.

Ma Po Tofu ist demnächst dann wieder im Aroma Village dran.  Chön Charf!!!

wok show / greifenhagener str. 31 / p’berg / 030 4391 1857

aroma village / p’berg

August 3, 2008

August 3, 2008

Endlich, endlich!  Freut Euch und frohlocket!!!

Ein per Zufall entdeckter, großartiger Chinese in Berlin, in recht unerwarteter location an der Grenze zum touristischen Epizentrum Kollwitzplatz.

Wir waren eigentlich auf dem Weg zum Si An, wo ich im Juni wunderbaren gegrillten & vietnamesisch marinierten Spargel gegessen hatte – leider war der Laden proppevoll, weswegen nach einem mehr oder weniger eleganten U-Turn das beim Vorbeibrettern entdeckte Aroma Village aufgesucht wurde.

Die dampfenden Teller mit allerlei Gesottenem und hübsch geschnitzten, bunten Gemüsen sahen vielversprechend aus.

Die Inneneinrichtung ist, bis auf einige wenige Troddel-Lampen, recht modern –Bodenstrahler, die farblich zwischen grün und rot changieren, geben dem Laden sogar ein kleines bißchen Hipness.  Aber das sind Nebensächlichkeiten.

Die Hauptsache, das Essen nämlich, ist eine einzige Freude.

Unsere Vorspeise waren 6 handgefertigte Teigtaschen mit Schweinehack & Gemüsefüllung, dazu wurde eine würzige Dipsauce (Soja, Frühlingszwiebeln, ein wenig Reisessig) gereicht.  Mit diesen saftigen Batzen ließe sich ohne weiteres der Abend bestreiten, wenn es nicht so viele andere Dinge zu entdecken gäbe.

So ist die Karte zwar grammatikalisch und orthographisch zum Teil haarsträubend unverständlich, es lassen sich hier aber viele traditionelle chinesische Speisen ausmachen wie z. B. die mit Gemüse oder Hack gefüllten steamed buns, die ich bisher nur in Chinatown gesehen habe;  man kann auch so ziemlich alle Innereien des Schweins (Nieren, Herz, Bauch, Darm… jawoll, Darm) in verschiedenen Sößchen bestellen,  es gibt Suppe mit Rindersehnen & anderen Zutaten, die auf den Durchschnittseuropäer oder Kolle-Besucher leicht abschreckend wirken könnten.

Mein Mann bestellte recht konservativ gebratenen Reis “Aroma Village”, ich entschied mich für Ma Po Tofu, ein China-Standard quasi, an dem viele Exilchinesen die Authentizität eines Restaurants messen.  Dieses war bereits mit “scharf” (2 Pfefferschoten in der Karte) gekennzeichnet, ich wollte aber die Schärfe nicht dem Zufall überlassen und betonte “schön scharf”.  Schön scharf war das Gericht, darüberhinaus war der Tofu – für den ich normalerweise weiß Gott nicht ins Schwärmen gerate, zart gedämpft & befand sich in einer Sauce aus gehacktem Rind, Karotten, Sellerie, Knoblauch, frischem Ingwer, jede Menge Chili & sogar einige der legendären Szechuan peppercorns, die einem die Zunge betäuben…

Der gebratene Reis war ebenfalls richtig gut – die einzelnen Komponenten wie z. B. das gewürfelte, rauchige Schweinefleisch, die Shrimps & das Gemüse waren geschmacklich deutlich über dem üblichen ‘flied lice-Niveau”, auch kam der Reis eher fluffig und würzig daher denn übermäßig ölig oder mit Soja-Sauce erschlagen.

Der einzige Kritikpunkt (dem größere Esser als wir es sind sicher widersprechen werden), sind die Portionen, denn diese sind gigantisch.

Ich probiere gerne viele verschiedene Dinge aus, und das ist bei solchen Mengen einfach nicht machbar.  Ich konnte etwa ein Drittel meines Gerichts bewältigen, vom gebratenen Reis blieb die Hälfte übrig.

Gut, kann man ja zum Glück alles mit nach Hause nehmen um es dann, so gegen Mitternacht, mit wieder erwachtem Heißhunger & großem Genuß zu verzehren…..

Aber weniger wäre hier mehr.  Fazit:  unbedingt hingehen, unbedingt mit vielen Leuten zusammen viele verschiedene Sachen bestellen und dann, wie es in China üblich ist, alles teilen.

Es gibt noch viel zu probieren, packen wir es ein.