Posts Tagged ‘italienisch’

su mirtú – redux

August 11, 2010

uh-oh.  alte blogger-weisheit:  bevor man ein restaurant beurteilt, lieber zweimal hingehen.  gesagt, getan…. und bitter bereut.

an einem sonntag im august fanden wir uns gegen 20 uhr am wasserturm ein, wo der außenbereich des kleinen italieners bereits gut besucht war.  schnell wurde ein tisch für uns bereitgestellt, auf karte oder die möglichkeit einer bestellung mußten wir leider unangemessen lange warten, da der oberkellner damit beschäftigt war, einen eingedeckten, nicht besetzten tisch mit servietten, tellern und speisekarten zu versorgen & zwischendurch zu rauchen.

eine knapp halbe stunde später schon konnten wir dann unsere bestellung abgeben – eine gemischte vorspeisenplatte mit frischem fisch & meeresfrüchten, penne mit scharfer salami sowie malloreddus (sardische hörnchennudeln) mit ‘weißem ragu’.

die vorspeisenplatte erschien nach einer geschlagenen ¾ stunde:  ein teller mit lieblosest dahingeschlotzten shrimp, zwei knapp dem teenager-alter entwachsenen langusten (?) sowie drei meereszungenfilets in einer etwas wässrigen tomaten”sauce”.  war eßbar, sicher, die shrimps aber zu durch & auch sonst für 11 euro eigentlich eine unverschämtheit.

wir waren um 22 uhr verabredet und wurden um viertel vor doch langsam etwas nervös, da von unsrer pasta nichts zu sehen war (dies immerhin ANDERTHALB STUNDEN nach unserer bestellung).  als ich drinnen nachfragen wollte, kam aber schon der gerade mal nicht rauchende kellner und stellte unsere teller auf den tisch….  leider waren die penne nicht dabei, sondern tagliolini mit shrimp und zucchini.  die sahen zwar gut aus, hatten wir aber nicht bestellt & wollten wir auch nicht essen.  das fand der kellner offenbar unzumutbar und räumte grummelnd den teller ab.  auf unsere nachfrage, wie lange wir jetzt noch auf die penne warten müßten, da wir quasi JETZT verabredet seien, kam ein genervtes “das muß jetzt frisch gekocht werden”.

interessanterweise fanden sich die penne aber dann doch noch irgendwo in der küche an, ebenso lieblos hingeklatscht wie meine hörnchennudeln (etwa ein pfund davon)

chappi mit einem pfund nudeln

mit dem mysteriösen ‘weißen ragu’, dessen herkunft ich lieber nicht erfahren möchte.  die scharfe salami bestand aus verkokelten salami-fetzen.

was eine doch recht ansehnliche menge von leuten, vermutlich aus der nachbarschaft – die ja weiß gott gastronomisch nicht gerade unterversorgt ist – dazu treibt, sich dieser katastrophe auszusetzen, kann ich mir nur mit einem starken hang zum masochismus erklären.

geht wirklich gar nicht.

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su mirtú / p’berg

July 7, 2009

eigentlich wollten wir zum von allen seiten gepriesenen femmina morta… auf dem weg zum aperitif-bier im enddorn entdeckten wir jedoch schräg gegenüber dem wasserturm, wo vormals portugiesische tapas angeboten wurden, das su mirtú –  sardische küche mit einer appetitanregenden tageskarte. die nähe zum enddorn sowie der unberechenbare berliner “sommer” (wann kommt das nächste gewitter?) gaben den ausschlag:  das femmina morta wird vertagt.

der kellner, supernett und gut gelaunt – trotz, wie er uns verriet, durchtanzter nacht im cookies – deckte flink einen tisch draußen ein.

die vorspeisen:  antipasti vegetale

antipasti vegetale

antipasti vegetale

(gegrillte zucchini, karotten, aubergine & paprika, sowie spinat mit einem hauch knofi –)

vitello tonnato

vitello tonnato

vitello tonnato

& carpaccio di manzo mit dem unvermeidbaren rucola

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waren durchweg klasse;  alles sehr frisch, gut angemacht, serviert zusammen mit brotkorb und oliven.  dazu gab es mäßigen offenen wein – der pinot grigio war ziemlich langweilig & leider nicht genug gekühlt, der chianti durchaus trinkbar.

zwischen vorspeisen und hauptgerichten muß sich in der küche eine feurige romanze entwickelt haben, da der koch – von jäh entflammter leidenschaft verblendet – tief ins salzfaß gegriffen hatte:  die pappardelle mit butterzarten baby calamari

pappardelle mit baby-calamari

pappardelle mit baby-calamari

waren viiiiieeeel zu salzig.  ich bin weiß gott kein salzverächter und hasse es, wenn einem magenfreundlich “gewürzte” schonkost verabreicht wird.  salz – wohlgemerkt wohldosiert – ist, ebenso wie fett, ein wichtiger geschmacksträger und kann aus so manch labbrigem pamps etwas eßbares machen.  hier war allerdings genau das gegenteil der fall.

auch die gegrillte dorade war zwar wunderbar saftig,

dorata alla griglia

dorata alla griglia

die sehr knusprige haut aber leider ebenfalls von salz nahezu ummantelt.

gnocchi mit gorgonzola-sauce & radicchio hingegen waren zu mild im geschmack, der radicchio hätte ein wenig karamellisierung gut vertragen, so roh reingestreut war das irgendwie nix.  meine ravioli mit fisch-füllung und zucchini-sauce waren ebenfalls zu salzig.  einzig der salat mit gegrillten baby-calamari war sehr gut, da nicht von salzminen durchzogen.

die preise liegen mit 6-10 euro für vorspeisen & 10-16 euro für pasta im gehobeneren mittelfeld.

der kellner nahm unsere kritik am essen mit charme entgegen und versprach, dies dem koch mitzuteilen.  vielleicht war der koch ja auch verkatert.  immerhin bekamen wir noch einen digestif aufs haus, anscheinend gibt es aber den mirtú – ein sardischer likör aus den beeren der myrte & und vermutlich namenspate des restaurants – nicht im ausschank.

vielleicht im nächsten sommer?

al contadino sotto le stelle / mitte

October 21, 2008

October 24, 2008

Das Contadino hatte ich bisher erst einmal besucht, vor ca. 9 Jahren.  Damals hatte der Besitzer auch noch das La Rustica nahe der S-Bahn Hackescher Markt, in dem ich seinerzeit anläßlich des spottbilligen Lunch-Buffet-Angebots meine erste und nach wie vor beste Caponata aß.

Der Besuch beim Bauern unter den Sternen fand zu einer Zeit statt, als die gemeinsame Zukunft mit meinem Mann noch in den Sternen stand – es waren kompliziertere Zeiten damals ‘-).  So verbrachte ich den Abend damit, unter den Sternen an der Decke in meine bestimmt sehr leckere Pasta zu heulen & hatte im Nachhinein wenig Erinnerungen an das Essen dort.

Da ich immer noch auf der Suche nach guten Italienern bin und mich an einem sonnigen Nachmittag zufällig in der Auguststraße befand, reservierte ich nach einem kurzen Blick auf die Karte einen Tisch für 4 für den nächsten Abend.

Stutzig machte mich die Dame am Telefon schon, als sie meinte, “sie glaube, sie habe noch einen Tisch für 4 Personen für 20 Uhr”.   Das glaubte ich ihr dann meinerseits und erschien um 20 Uhr, zusammen mit zweien meiner Mitstreiter, im Treppenhaus, das offenbar der Wintereingang für das Restaurant, gleichzeitig aber natürlich auch der Eingang für die anderen Bewohner ist.  Es war voll – Leute standen Schlange, die eine Reservierung hatten.  Tja, das haben wir wohl Brad Pitt und Quentin Tarantino zu verdanken.  Noch ein Grund, den Typen doof zu finden ‘-)

Um 20 nach 8 saßen wir dann zu dritt im rappelvollen Gastraum, bekamen auch gleich die Karte und eine Flasche Wasser.  Die Wein- und Speisekarten wollten erst noch studiert werden, im übrigen fehlte ja auch noch eine Dame.  Es gab, abgesehen vom Besitzer, in unserem Raum 3 Kellner.  Einer war nur sporadisch zu sehen, der zweite war offenbar hauptsächlich Sommelier mit beeindruckend frisierten Augenbrauen und einem Do-Rag – diese merkwürdige Kopfbedeckung kenne ich eigentlich nur aus den USA auf afro-amerikanischen Köpfen – der bei den einfachsten Weinen ein Riesen-Tamtam veranstaltete (so auch bei dem von uns bestellten Ciró Bianco Librandi, ein Wein, der leider bei meinem Lieblingsweinladen vergriffen ist), und ein dritter, der, wenn er nicht gerade Brot schnitt, mit Büßergang – also gesenkten Blickes – durch den Gastraum schritt und Brotkörbe ablieferte.

Kurz – die Aufmerksamkeit eines dieser Geschöpfe zu erregen, gestaltete sich als anstrengend & nahm einen Großteil des Abends ein.  Die Brotzufuhr war allerdings stetig, was bei den Wartezeiten auch von Nöten war, und gut – das selbstgebackene Brot dort ist wirklich klasse.

Zu viert teilten wir uns dann einen Vorspeisenteller für 2, auf dem sich selbstverständlich die gute Caponata befand, darüberhinaus ein sehr leckerer Tintenfisch-Weiße Bohnen-Salat, getr. Tomaten, Oliven, Käse und Schinken.  Für nur zwei Personen wäre das eine recht üppige Portion gewesen, kostet allerdings auch 22 Euro.

Bei der Pasta hatte ich furchtbare Entscheidungsschwierigkeiten, zum Glück wählten wir aber alle verschiedene Paste.  Es gibt ja fast nix Schlimmeres, als wenn man mit 3 Leuten Essen geht und alle bestellen das Gleiche.

Die Hauptgerichte wurden jedenfalls flugs um 22:30 Uhr serviert.

Ravioli mit Kürbis und Fruchtsenf gefüllt in einer Parmesan-Buttersauce waren weniger süßlich, als angenommen.  Die Basilikum-Lasagne mit Auberginen und geräuchertem Provolone war sehr gut, allerdings war der Provolone *sehr* intensiv, von Basilikum konnte man daher nicht viel schmecken.  Die dritte im Bunde hatte hausgemachte Kresse-Nudeln in weißer Bohnencrème mit Tintenfisch und Muscheln, einer meiner persönlichen Favoriten, den ich auch bestellt hätte, wenn, ja wenn ich nicht die Thymiannudeln mit Scampi und Steinpilzen genommen hätte.  Die OK waren.  Ein bißchen zu ölig.  Die Steinpilze vielleicht ein bißchen zu verkocht.  Und Pasta mit Scampi mache ich einfach zu oft selbst, um hier beeindruckt gewesen zu sein.

Fazit – die Suche geht weiter….

parlamento degli angeli / xberg

July 11, 2008

July 11, 2008

Das Parlament der Engel hat vor einigen Wochen seine Tore in der Bergmannstraße eröffnet – leider in einem ehemaligen Waschsalon/Weinladen, vor dem ich daher neulich hoffnungsfroh, aber vergeblich mit Wäschesack stand, um die dort früher angesiedelten Trockner zu benutzen.  Unverrichteter Dinge trollte ich mich nach Hause & ertrage seither leise vor mich hin jammernd knusprige Hemden von der Wäscheleine.  Aber ich schweife ab…

Dieser Laden ist jedenfalls seit seiner Eröffnung jeden Tag proppevoll – meine Neugier war geweckt.

Mir war gestern nach Pfifferlingen, und siehe da, eines der Tagesangebote “Frische Tagliatelle im Parmesanlaib flambiert (uiuiui!) mit Speck und Pfifferlingen” klang so ganz nach meinem Geschmack.

Die Kellner umschwirrten fleißig alle Tische draußen & pronto standen die Getränke auf dem Tisch.  Brot wurde gebracht, Olivenöl auf ein Tellerchen gegossen & mit Salz und Pfeffer gewürzt.  Das mache ich normalerweise gerne selbst, aber egal.  Nett gemeint.  Dann wurde der avisierte Parmesanlaib auf einem Rollgestell zusammen mit Flambier-Alkohol an den Tisch gerollt & mit einer Art scharfem Kämmchen Parmesan im Laib ausgelöst, welcher dann mit einem Handtuch abgedeckt wurde.  Als Vorspeise hatte ich einen kleinen Salat bestellt, der nicht zu klein und nicht zu groß war, mit einer netten Vinaigrette.  Auch hier pfefferte der Kellner, m. E. ein wenig eigenmächtig, was das Zeug hielt meinen Salat, ohne vorherige Nachfrage, ob dies gewünscht sei….

Es brummte jedenfalls auch an diesem Abend wie in einem Bienenstock.  Die wahre Größe des Personals zeigte sich allerdings, als ein Wolkenbruch die Gäste nach drinnen zwang:  in nullkommanix wurden alle im bereits recht vollen Restaurant untergebracht, uns wurde ein neuer Tisch hingestellt, an dem auch direktemang unser Essen serviert wurde.

Ich hatte bereits interessiert dem Flambieren meiner Nudeln zugesehen, muß aber gestehen, daß mich das Ergebnis nicht umgehauen hat.

Einer der Pizzabäcker verbrachte viel Zeit damit, pizzateig-wedelnd, -schleudernd und -drehend durch das Restaurant zu schlendern, was einige Gäste ein wenig aus der Fassung, den Großteil allerdings zum Klatschen brachte.

Gastrotainment at its cheesiest, könnte man in zynischer Laune sagen.   Uns hat es Spaß gemacht, man fühlt sich dort wohl, das Essen ist solide.  Kann man ruhig mal wieder machen & bei der Gelegenheit dann auch das Vitello Tonnato probieren.

trattoria paparazzi / p’berg

June 23, 2008

June 23, 2008

Wie bereits an anderer Stelle erwähnt, ist das Paparazzi bis heute mit Abstand mein absoluter Lieblings-Italiener in Berlin.  Gut, Ana é Bruno ist auch nicht von schlechten Eltern, aber das kann ich mir leider nur etwa alle 5 Jahre leisten…

Die Pasta im Paparazzi ist hausgemacht – am besten, man bestellt (falls man zu mehreren dort speist) von jeder Sorte eine, da diese zusammen quasi familia-style auf einem großen Teller in der Mitte des Tisches serviert werden.  Die einfachsten Kombinationen, die bei anderen Italienern langweilig wären, schmecken dort nach mehr.

Bei einem gestrigen Besuch waren das z. B. Spaghetti mit Kirschtomaten, Büffelmozzarella und Basilikum – was ich ohne weiteres zuhause kochen kann, trotzdem haben wir die Wahl nicht bereut.

Die Malfatti sind eine Spezialität des Hauses, die ich allerdings ihrer recht üppigen Mächtigkeit wegen eher selten bestelle.

Mein absoluter Favorit dort sind die Pappardelle mit frischen Sommertrüffeln, deren intensives Aroma nicht nur die ganze Trattoria, sondern auch mich allzuoft während trostloser Wintermonate in der nordamerikanischen Steppe mit sehnsüchtiger Erinnerung erfüllt.

Auch die Vorspeisen sind nicht zu verachten, welche ebenfalls auf einem großen Teller für den ganzen Tisch serviert werden – hier begeistert (fast) immer das Vitello Tonnato, dessen Kalbfleisch gestern ein wenig trocken daher kam; auch der sonst hervorragenden Sauce fehlte es an einer erkennbaren Thunfischnote…

Das Thunfisch-Carpaccio mit frittierten Kapern war ebenfalls nicht so fantastisch wie sonst, trotzdem kann ich wg. dieser bisher einzigen Ausnahme weiterhin nur die wärmsten Empfehlungen zur Vorspeisen- und Pastakarte aussprechen.

Die Pizze und Foccacie haben mich nie sonderlich interessiert;  Fisch und Fleisch sehen eigentlich immer sehr verlockend aus, aber ich komme halt für die Pasta her.

Zum Nachtisch hatten wir ein superleichtes und frisches Erdbeer Tiramisú sowie Zucchotto – Nougat-Halbgefrorenes in einem fluffigen Biskuit -Teig.

Der Hauswein, rot & weiß, ist durchweg trinkbar & süffig, so daß man Bestellungen von 375€ Flaschen vermeiden kann.  Man muß schließlich cash bezahlen.

trattoria á muntagnola / sch’berg

June 3, 2008

June 03, 2008

Mit dem festen Vorsatz, diesen Sommer einige für mich ‘neue’ Italiener in Berlin auszuprobieren – normalerweise ist für großartige Antipasti & Pasta die Trattoria Paparazzi meine verläßliche Anlaufstelle, suchte ich vor kurzem die Trattoria a Muntagnola auf, welche mir von mehreren Seiten empfohlen worden war.

Auf dem Bürgersteig in der ruhigen Fuggerstraße fand sich eine Anzahl gut besetzter Tische, der recht geräumige Gastraum war ob des schönen Wetters leer.

Vor dem Restaurant steht ein VW-Bus oder ähnliches, was anscheinend mit einer “Smokeria” (?) zu tun hat, die es hier zu erhalten gibt, denn in Deutschland gehören die armen Raucher geschützt – wenigstens bis zum 1. Juli ‘-)

Nun aber zur Hauptsache:  sowohl die feste Speisekarte als auch die Tageskarte bieten eine gute Auswahl an Antipasti, Paste & Secondi an.

Zum hausgemachten Brot wurde ein Schälchen gereicht, dessen Inhalt an Potpourri erinnerte, es handelte sich hierbei stattdessen um getrocknete Schalen roter Paprika = hübsch anzusehen, originelle Idee, geschmacklich relativ uninteressant.

Mein Begleiter und ich entschieden uns letztlich für das lukanische 3-Gänge-Menü, welches diverse Antipasti, Paste & Dolci beinhaltete.

Der Vorspeisenteller war umfangreich & daher quantitativ recht beeindruckend – es gab lukanischen Kartoffelsalat, verschiedene Gemüse in diversen Aggregatzuständen (roh, gegrillt, gekocht), Käse & Salami, Fenchel mit einer Anchovis-Capern-Crème, frittierte Sardinen und last, but certainly not least Caponata.

Die Caponata gilt es als einzigen Bestandteil hervorzuheben, da sie schlichtweg fantastisch war… und zwar so gut wie beim Il Contadino Sotto Le Stelle (früher auch im La Rustica, aber den Laden gibts mittlerweile unter dem albernen Namen Ampelmann an anderem Ort sowie ganz offensichtlich mit neuen, aber leider nicht guten Köchen).  Dies erklärt sich dadurch, daß das Contadino von Bruder Mimmo geführt wird – das Rezept ist also ein Familienprodukt.

Die Sardinen waren leider nicht “made to order”, weswegen die Panade ihre Knusprigkeit abgestreift hatte & von einer etwas kreidigen Konsistenz war.

Der Fenchel war lecker, aber so richtig vom Hocker hauen konnte uns nur die Caponata.

Als Hauptgericht gab es 3 verschiedene Paste von der Tageskarte:  Spaghetti mit Thunfisch & Tintenfisch in Tomatensauce (Thunfisch für meinen Geschmack zu durch, Tintenfisch in Ordnung, Sauce stimmig);  Ricotta-Gnocchi mit Salbei-Buttersauce – waren ok, ich mach mir allerdings nicht besonders viel aus Gnocchi;  die Bucatini (?) mit Ragu vom Lamm, Kalb & Rind war von den dreien eindeutig die beste Pasta.

Der Dessertteller bestand aus Tiramisú, Panna Cotta mit Erdbeersauce, Crème Caramel, alle drei ordentliche Portionen – eher zuviel des Guten nach einem doch recht umfangreichen Menü.

Die Bedienung ist freundlich, aufmerksam & professionell.

Trotzdem konnte mich das Essen nicht überzeugen, die Trattoria a Muntagnola ein zweites Mal aufzusuchen.

Nächster Italiener, bitte!