japanese nirvana – raku / las vegas

wenn man von neonlichtern, dem klingelingeling der slot-machines und überhaupt dem ganzen bunten kitsch auf dem strip so richtig die schnauze voll hat, heißt es taxi nehmen richtung wüste bzw. chinatown.  nun ist chinatown in vegas nicht, wie in anderen US-metropolen, hübsch begehbar oder auch einfach nur hübsch. es besteht aus wenigen versprenkelten asiatischen restaurants entlang der spring mountain road, die ansonsten nur autohändler, möbelläden und doofe strip malls zu bieten hat.

auch das fantastische aburiya raku befindet sich in einer dieser strip malls, gut versteckt in zweiter reihe hinter einem parkplatz.  wer nicht weiß, wo es ist, findet es auch nicht.  und das ist ein echter verlust, denn das essen ist großartig & darüber hinaus bezahlbar.

das restaurant ist eher klein, es empfiehlt sich also zu reservieren, am besten 24 stunden im voraus.  außer einer sehr guten sake-auswahl gibt es sapporo vom fass, ausgeschenkt in einer elegant-bauchigen karaffe.  von der karte zu wählen entpuppt sich als schwierig, weil alles gut klingt & es dazu noch eine tafel mit den tagesangeboten gibt.

ganz klar war, dass der täglich (!) im hause hergestellte tofu probiert werden mußte, der hier in 2 varianten serviert wird:

frischer tofu mit meersalz, frühlingszwiebeln & bonito-flocken

dieser tofu hat nichts mit dem geschmacksfreien pamps zu tun, den man im supermarkt kauft.  cremig & einfach märchenhaft.

tofu in dashi.... mmmmmmmmmmmm.

die andere hälfte des tofu wird frittiert und in einer wunderbaren dashi-brühe mit pilzen, frühlingzwiebeln, lachskaviar und seetang serviert.  für diesen unglaublichen tofu alleine würde ich fast noch mal den absurd langen flug auf mich nehmen.  zum glück gibt es aber noch viele andere leckereien auf spießen gegrillt und nett angerichtet.

sashimi salat

kurobata-schweinebacke & kobe flanksteak

gegrillter kräuterseitling

gegrillter bauch von der gelbflossenmakrele

von der poetischen gestaltung der waschräume kann sich so mancher laden eine scheibe abschneiden…

blüten statt klofuß-umpuschelung.

ein geheimtip ist das raku unter amerikanischen gourmands schon lange nicht mehr – für mich war es mit abstand das beste, was 2009 kulinarisch zu bieten hatte.  hinfliegen!

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One Response to “japanese nirvana – raku / las vegas”

  1. Marion Says:

    mhm!

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