shabuki / w’dorf

es war ein rauschendes fest.  direkt neben seiner seit 10 jahren bestehenden kabuki sushi bar feierte ein glänzend gelaunter mr. hai die eröffnung seines nunmehr 4. restaurants, shabuki.

ca. 200 geladene, nicht minder gut gelaunte gäste fanden sich daher am vergangenen mittwoch am olivaer platz ein, um bei allerlei köstlichkeiten sowie gefährlichen mengen proseccos mitzufeiern.  sogar der verstaubte gastro-schnäuzer von ars vivendi war da!

die inspiration zum neuen gastrokonzept?  shabu shabu – die japanische version des in vielen teilen asiens beliebten hot pot, bei dem allerlei leckere kleinigkeiten wie gemüse, pilze, fisch, fleisch & krustentiere in einer würzigen brühe gegart werden.

das shabuki, traumhaft schön in violett und weiß gehalten,

schöne wand.

setzt diesem gedanken noch einen drauf, und zwar als kaiten-interpretation:  in der mitte am ovalen tresen sind für jeweils jeden platz heiße platten eingelassen, auf denen eine von 3 zur auswahl stehenden brühen geparkt wird.  sodann fahren auf dem laufband allerlei leckereien vorbei, die man sich herunterpflückt und in die suppe plumpsen läßt, bis sie den gewünschten garzustand erreicht haben.

dies alles wurde mir von einer sehr freundlichen service-kraft erläutert, denn an diesem abend blieben die heizplatten kalt – dafür galt es zu viele hungrige mäuler zu füttern.

stattdessen waren in einer nische am fenster 2 suppen-küchen aufgebaut, bei denen man sich einen guten eindruck von den in zukunft angebotenen schmeckereien machen konnte.  mein ausgesprochen aromatisches süppchen enthielt z. b. wunderbar zarten lachs, shrimp, bok choi und pilze.

darüberhinaus bog der tresen sich unter einem opulenten buffet – glasnudelsalat, frische sommerrollen, delikate reisnudelröllchen mit pilzen gefüllt, scharfe scampi, saté-spießchen, früchte-bouquets und andere köstlichkeiten;  auch fuhren kleine häppchen wie knusprige frühlingsrollen & rinderröllchen mit grünem spargel am band entlang, schafften es aber nur selten an uns vorbei ‘-)

harte arbeit...

zwischendurch gab es einige hübsche musik-einlagen von den hai-sprösslingen, später am abend durfte dann endlich auch die etwas erschöpft wirkende crew ordentlich reinhauen.

endlich feierabend...

wie erfolgreich das neueste juwel in mr. hais gastro-krone sein wird (insbesondere mittags, wenn die zeit begrenzt ist und möglicherweise auch das interesse daran, sich sein essen quasi selbst “kochen” zu müssen), bleibt abzuwarten.  ich werde mir das jedenfalls bestimmt noch einmal genauer ansehen…

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3 Responses to “shabuki / w’dorf”

  1. Marion Says:

    D muß ich auch mal hin (Ende Juni biete sich ja an).

  2. kormoranflug Says:

    Danke für den Einblick. Da muss ich bald mal hin ins shabu shabu…

  3. richensa Says:

    Hört sich gut an… Wäre doch einmal was für eine Berliner-Stadtnacht?

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