de struisvogel / amsterdam

March 13, 2009

10 Tage Amsterdam… da kann man nix gegen sagen.  Ganz im Gegenteil – Gründe, diese großartige Stadt zu besuchen, gibt es reichlich:  die populärsten und am ehesten assoziierten sind wohl die Museen & Grachten sowie die prima Begehbarkeit & ansehnliche Architektur, der Drogen- und Sexfachhandel, Tulpen, Matjes, vielleicht auch noch lekker Kaasje?  Auch der Kaffee ist hier nicht zu verachten.  Amsterdam zählt auf jeden Fall zu den Top 5 meiner Lieblingsstädte.

Für spektakuläre Kulinaria ist die Stadt allerdings eher nicht bekannt.  Dafür fällt auf, wie viele kleinere Restaurants – von neu-holländischer über französische und marokkanische bis zu ‘internationaler’ Küche – abends 3-Gang Menüs zwischen 23-35 Euro anbieten.

In eines der bekannteren, Balthazar’s Keuken, soll es heute abend gehen.

Auf De Struisvogel stießen wir allerdings eher zufällig, beim Spaziergang durchs Jordaan-Viertel.   Ein recht kleines Restaurant im Souterrain mit etwa 15 Tischen, gezellig eingerichtet mit Kerzenlicht und viel Holz, und netter & junger Bedienung.

23 Euro für ein 3-Gänge-Menü, das aus einer ganzen Reihe von Angeboten selbst zusammengestellt werden konnte.

Zu den Getränken – wir blieben beim Dommelsch, das Weinangebot konnte uns nicht so recht überzeugen – wurde warmes Brot mit einer echt smaakeligen Kräuter-Knoblauch-Crème gereicht.

‘Jakobsmuscheln in einer Zitronen-Wein-Sauce’ waren leider bereits aus, so daß ich stattdessen hausgemachte Geflügelpastete mit rotem Zwiebelkompott und geröstetem Brioche bestellte, mein Mann nahm das Carpaccio (mit 1,75 Euro Aufpreis).  Die Geflügelpastete war äußerst delikat, wenn auch vielleicht ein bißchen zu sahnig, dabei aber kräftig im Geschmack, das Zwiebelkompott paßte auch gut.  Das Carpaccio war so lá lá – allerdings brauchts da auch richtig gute Fleischqualität, um überhaupt nach etwas zu schmecken.  Das ganze angerichtet mit Trüffelmayo und gehobeltem Parmesan.

Als Hauptgericht gabs einmal Straußensteak (immerhin Namenspate & Spezialität des Hauses), und einmal gedämpften Lachs in Dill-Sauce.  Beilagen waren für beide Gerichte Rosmarinkartoffeln und frischer Blattspinat.  Das Steak war medium-rare, also für uns perfekt :-D, der Lachs einen Tick über medium, aber immer noch schön saftig.

Zum Nachtisch nahmen wir einen Käseteller sowie hausgemachtes Schokoladenparfait.  Der Käseteller bestand aus einer Riesenscheibe Ziegenhartkäse, einem ordentlichen Wutzel Blauschimmel, und einem recht reifen Camembert.  Das Parfait war zum Hineinschmeißen lekker.

Mit ca. 6-7 Bieren lagen wir am Ende bei etwa 60 Euro, satt & zufrieden.

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2 Responses to “de struisvogel / amsterdam”

  1. vilmoskörte Says:

    Preis pro Nase? Oder, wenn nicht, wieviele muss man sich unter “wir” vorstellen?

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