trattoria paparazzi / p’berg

June 23, 2008

Wie bereits an anderer Stelle erwähnt, ist das Paparazzi bis heute mit Abstand mein absoluter Lieblings-Italiener in Berlin.  Gut, Ana é Bruno ist auch nicht von schlechten Eltern, aber das kann ich mir leider nur etwa alle 5 Jahre leisten…

Die Pasta im Paparazzi ist hausgemacht – am besten, man bestellt (falls man zu mehreren dort speist) von jeder Sorte eine, da diese zusammen quasi familia-style auf einem großen Teller in der Mitte des Tisches serviert werden.  Die einfachsten Kombinationen, die bei anderen Italienern langweilig wären, schmecken dort nach mehr.

Bei einem gestrigen Besuch waren das z. B. Spaghetti mit Kirschtomaten, Büffelmozzarella und Basilikum – was ich ohne weiteres zuhause kochen kann, trotzdem haben wir die Wahl nicht bereut.

Die Malfatti sind eine Spezialität des Hauses, die ich allerdings ihrer recht üppigen Mächtigkeit wegen eher selten bestelle.

Mein absoluter Favorit dort sind die Pappardelle mit frischen Sommertrüffeln, deren intensives Aroma nicht nur die ganze Trattoria, sondern auch mich allzuoft während trostloser Wintermonate in der nordamerikanischen Steppe mit sehnsüchtiger Erinnerung erfüllt.

Auch die Vorspeisen sind nicht zu verachten, welche ebenfalls auf einem großen Teller für den ganzen Tisch serviert werden – hier begeistert (fast) immer das Vitello Tonnato, dessen Kalbfleisch gestern ein wenig trocken daher kam; auch der sonst hervorragenden Sauce fehlte es an einer erkennbaren Thunfischnote…

Das Thunfisch-Carpaccio mit frittierten Kapern war ebenfalls nicht so fantastisch wie sonst, trotzdem kann ich wg. dieser bisher einzigen Ausnahme weiterhin nur die wärmsten Empfehlungen zur Vorspeisen- und Pastakarte aussprechen.

Die Pizze und Foccacie haben mich nie sonderlich interessiert;  Fisch und Fleisch sehen eigentlich immer sehr verlockend aus, aber ich komme halt für die Pasta her.

Zum Nachtisch hatten wir ein superleichtes und frisches Erdbeer Tiramisú sowie Zucchotto – Nougat-Halbgefrorenes in einem fluffigen Biskuit -Teig.

Der Hauswein, rot & weiß, ist durchweg trinkbar & süffig, so daß man Bestellungen von 375€ Flaschen vermeiden kann.  Man muß schließlich cash bezahlen.

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