Archive for the ‘music’ Category

guilty as charged?

March 28, 2012

http://mashable.com/2012/03/27/eat-it-dont-tweet-it-music-video/

just because i can.

April 21, 2010

tian fu / w’dorf

July 22, 2009

finally, my quest to find an adequate substitute for my favorite sichuan haunt in PA has come to a glorious end!

perhaps my previous virginity regarding sichuan food has kept me from discovering this chili-haven located on uhlandstrasse – after all, it’s been around for over a decade, and it took me this long to find it.

i’ve been back three times now (more than any other berlin resto this summer), and i’ll most definitely be back – for their cucumber salad with chili oil, the stir-fried water spinach

water spinach with fresh chili peppers

water spinach with fresh chili peppers

the ma po tofu, or any of the braised dishes

braised ocean perch & vegetables in hot chili oil

braised ocean perch & vegetables in hot chili oil

brimming with my latest serious addiction:  the sichuan peppercorn.  its unique floral aroma and slightly numbing qualities, making it possible to ingest large numbers of very spicy chili peppers predominant in many sichuan dishes, has become a flavor i not only crave, but can conjure in my mouth days later.  i love it, i love it, I LOVE IT!

i urge anyone looking for excellent sichuan food in berlin – a city where cantonese restaurants still make up the vast majority – to check this place out!  granted, you’ll have to insist they don’t hold back on the desired spiciness, which remains the dilemma of any non-asian… that is, until you become a regular.  i’d like to consider myself one by now.  hell yeah.

tian fu  /  uhlandstr. 142  /  030 861 3015  /  www.tianfu.de

(reservations highly recommended, even on weekdays).

su mirtú / p’berg

July 7, 2009

eigentlich wollten wir zum von allen seiten gepriesenen femmina morta… auf dem weg zum aperitif-bier im enddorn entdeckten wir jedoch schräg gegenüber dem wasserturm, wo vormals portugiesische tapas angeboten wurden, das su mirtú –  sardische küche mit einer appetitanregenden tageskarte. die nähe zum enddorn sowie der unberechenbare berliner “sommer” (wann kommt das nächste gewitter?) gaben den ausschlag:  das femmina morta wird vertagt.

der kellner, supernett und gut gelaunt – trotz, wie er uns verriet, durchtanzter nacht im cookies – deckte flink einen tisch draußen ein.

die vorspeisen:  antipasti vegetale

antipasti vegetale

antipasti vegetale

(gegrillte zucchini, karotten, aubergine & paprika, sowie spinat mit einem hauch knofi –)

vitello tonnato

vitello tonnato

vitello tonnato

& carpaccio di manzo mit dem unvermeidbaren rucola

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waren durchweg klasse;  alles sehr frisch, gut angemacht, serviert zusammen mit brotkorb und oliven.  dazu gab es mäßigen offenen wein – der pinot grigio war ziemlich langweilig & leider nicht genug gekühlt, der chianti durchaus trinkbar.

zwischen vorspeisen und hauptgerichten muß sich in der küche eine feurige romanze entwickelt haben, da der koch – von jäh entflammter leidenschaft verblendet – tief ins salzfaß gegriffen hatte:  die pappardelle mit butterzarten baby calamari

pappardelle mit baby-calamari

pappardelle mit baby-calamari

waren viiiiieeeel zu salzig.  ich bin weiß gott kein salzverächter und hasse es, wenn einem magenfreundlich “gewürzte” schonkost verabreicht wird.  salz – wohlgemerkt wohldosiert – ist, ebenso wie fett, ein wichtiger geschmacksträger und kann aus so manch labbrigem pamps etwas eßbares machen.  hier war allerdings genau das gegenteil der fall.

auch die gegrillte dorade war zwar wunderbar saftig,

dorata alla griglia

dorata alla griglia

die sehr knusprige haut aber leider ebenfalls von salz nahezu ummantelt.

gnocchi mit gorgonzola-sauce & radicchio hingegen waren zu mild im geschmack, der radicchio hätte ein wenig karamellisierung gut vertragen, so roh reingestreut war das irgendwie nix.  meine ravioli mit fisch-füllung und zucchini-sauce waren ebenfalls zu salzig.  einzig der salat mit gegrillten baby-calamari war sehr gut, da nicht von salzminen durchzogen.

die preise liegen mit 6-10 euro für vorspeisen & 10-16 euro für pasta im gehobeneren mittelfeld.

der kellner nahm unsere kritik am essen mit charme entgegen und versprach, dies dem koch mitzuteilen.  vielleicht war der koch ja auch verkatert.  immerhin bekamen wir noch einen digestif aufs haus, anscheinend gibt es aber den mirtú – ein sardischer likör aus den beeren der myrte & und vermutlich namenspate des restaurants – nicht im ausschank.

vielleicht im nächsten sommer?


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