http://eater.com/archives/2012/06/27/heres-an-exclusive-look-at-anthony-bourdains-get-jiro.php
Archive for the ‘foodisms’ Category
bourdain strikes again!
June 29, 2012werkstatt der süße – p’berg
October 20, 2011i’ve long ago lost my sweet tooth – my preferences definitely lie on the savory side of the spectrum: spicy, salty, bitter & sour are the flavors that make my mouth sing. in a restaurant, i am much more likely to order the cheese plate than mousse au chocolat (thankfully, i never eat alone, so i get the best of both worlds). i can walk past miles of cakes, pastries & other baked goods without missing a step >yawn<.
there are exceptions, however. the delectable creations from patissier guido fuhrmann at werkstatt der süße, for example.
the tartlets, pralines and mousses are light as air, fantastically delicious and truly pieces of art with wonderful flavors. i’ve never had anything that was overly sweet – in fact, the dark nougat bar with passionfruit mousse had a nice, refreshing tartness to it.
the “chocolate crisp tartlet” is, despite its pedestrian name, the house’s flagship dessert and a personal favorite.
you can’t possibly go wrong ordering any one of these wonderful delights – be it as an afternoon coffee treat, taking home a fabulous dessert for your own dinner party for those of us less talented than mr. fuhrmann, or as a sweet gift for your favorite sweetie.
winterfeldtmarkt / sch’berg
July 9, 2009mein absoluter lieblingsmarkt. hier habe ich mich im frühjahr regelmäßig mit tagesfrischem, elfenbeinern-schimmernden spargel eingedeckt.
seit einer ganzen weile gibt es dort auch den steckerlfisch-stand, bemannt von einem wahnsinnig freundlichen bayern und zwei wechselnden, ebenso freundlichen jungs. ganze makrele, forelle, dorade, mit kräutern gefüllter tintenfisch, für den kleineren appetit auch ‘nur’ filets kommen dort gut gewürzt auf den grill – seitdem mein stamm-mittagessen mittwochs & samstags.
- weitere Favoriten: der heiß-geräucherte lachs: sauteuer, aber hervorragend. der fischstand daneben hat auch ein recht umfangreiches angebot (kleiner tipp: wenn dem steckerlfisch ausnahmsweise mal die hardware ausgeht, kann man hier eine forelle kaufen und beim bayern auf den grill legen lassen. prima!)
- der thai-stand für die leckeren und scharfen dumplings & die aromatische wonton-suppe.
- patisserie lautz – kleine, delikate moussetörtchen, wenn man wie ich zu faul für die eigene dessertherstellung ist.
- kaaswinkel für freundliche beratung in sachen käse & viele probiermöglichkeiten.
- vorkauf – für die pariser edelpastete, vitello tonnato & die mozzarellaröllchen und das landbrot.
- der grieche, der einem ungefragt mit krabben, oliven u. ä. im gesicht rumwedelt ‘-)
fazit: frühstück, brunch & food-shopping fürs wochenende in einem.
döner servietten
June 14, 2009June 14, 2009
was hat es eigentlich mit dem servietten-geiz der döner/schawarma/falafel-budenbetreiber auf sich? jede extra-serviette muß regelrecht erbettelt werden, als handle es sich hierbei nicht etwa um den dünnsten und billigsten zellstoff wo gibt, sondern pure damast-seide. keiner dieser auffe-hand-snacks gehört zu den leicht verzehrbaren – sprich ohne sichtbare folgen: alle naslang rieselt und suppt es aus der an beiden seiten offenen pita, daß man froh sein kann, wenn die schuhe nicht schon bald mit “scharf & knoblauch-kräuter-mango”-flecken bunt besprenkelt sind. auch in diesen wirtschaftlich so harten zeiten kann man sicher ohne große finanzielle einbußen 2 oder 3 servietten pro gast spendieren. finde ich.
rucola
June 12, 2009June 12, 2009
ach, rucola, warum nur? seit mehr als 5 jahren erlebt rucola – formerly also known as rauke – eine ‘renaissance’ in den küchen deutschlands. rauke heißt es natürlich fast nirgends, viel zu unhip (obwohl in den gehobeneren restaurants mittlerweile häufiger rauke zu lesen ist. vermutlich auch wegen des hipness-faktors). rein geschmacklich gesehen ist der raketenhafte aufstieg der rauke durchaus nachvollziehbar. ich gebe zu: auch ich mag rucola. so dann und wann, meistens aber im sommer – mit ein wenig zitronenöl, frischem pfeffer, garnelen und gehobeltem parmesan ist in windeseile ein prima salat hingezaubert, der in seiner einfachheit & gleichzeitigen geschmacklichen komplexität geradezu — ja, rocket ‘-)
wieso aber seit ca. anfang dieses jahrtausends auf fast jede pizza / pastagericht / überall wo platz aufm teller ist, reflexhaft ein haufen rucola hingehauen wird, will ich einfach nicht begreifen. chicorée ist ebenfalls lecker und macht auch dekorativ was her, baby spinat käme zur abwechslung auch mal nicht schlecht… es gibt so viele schöne salate: escarole. eichblatt. frisée. löwenzahn. aber es ist immer rucola. immer.
gemelli bakery / PA
November 19, 2008November 19, 2008
In einem Ort, der, wie fast jeder außerhalb der Großstädte liegende, von Supermarkt- und Big Box Store-Ketten dominiert wird, ist es immer wieder ein großes Wunder und Anlaß zu Freudentänzen, wenn ein individueller Betrieb seine Tore öffnet. Besonders hübsch auch die Adresse (129 1/2 S. Pugh St.), die fast aus einem Harry Potter Buch stammen könnte….
Seit knapp über einem Jahr gibt es die klitzekleine Bäckerei Gemelli, die in ihrem altmodischen Steinofen wunderbare Brote & Gebäck herstellt. Pane Pugliese, Biscotti, Ciabatta, Schokoladen-Kirschbrot, Olivenbaguette und ähnliches kann man hier ab 11 Uhr morgens, noch warm vom Ofen, abholen.
Unser persönliches Lieblingsbrot dort ist ein herrlich-fluffig-saftiges Roggen-Mischbrot mit dunkler Kruste sowie allerlei Kernen & Samen – daher auch der Name Seedy Boule, den wir untereinander grundätzlich mit der Melodie von “Seeedy Monks” vertonen. Tja, albern sind wir und können daher nicht anders ‘-)
Das Seedy Boule gibt es leider nur donnerstags, weswegen derer zweie gekauft werden und eines davon im Gefrierfach landet – für die Tage zwischen den Öffnungszeiten: Montag und Dienstag ist nämlich zu.
In einem Ort, wo fast alle Läden 24 Stunden geöffnet sind, ist das schön unkapitalistisch….
mitte meer / mitte
October 27, 2008October 27, 2008
Das Mitte Meer in Mitte, also Nähe Hamburger Bahnhof, ist in der Tat für Uneingeweihte so gut wie gar nicht zu finden – auf der Kantstr. ist das schon einfacher, man muß quasi vom Zweitausendeins-Laden nur eine rechtslastigen U-Turn gehen & schon ist man drin.
Neben 1.000 verschiedenen Olivenkonserven und -gläser findet man allerlei Wurst & Käse sowie Frischfisch und diverse Spezialitäten hauptsächlich spanischer Provenienz.
Ich rollere dort mit schöner Regelmäßigkeit vorbei, um mich mit der unschlagbar preiswerten Kilo-Packung Tiefkühlgarnelen für schlappe 10 Euro einzudecken, die zwar nicht immer – wie auf der Packung behauptet – komplett geschält und vor allem entdärmt sind (eine Tätigkeit, die aus tiefstem Herzen hasse), mich aber über die grundsätzliche Unerschwinglichkeit von Meeresfrüchten in Deutschland hinwegtrösten können.
Gambas olé!









